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09.07.2018

Prague Games 2018

U17-Auswahlen gehen auf Titeljagd

Über 400 Teams aus zehn verschiedenen Länder – das gibt es nur an den Prague Games. Sie sind somit das grösste internationale Unihockey-Turnier der Welt. Auch swiss unihockey wird erneut vom 11. bis 14. Juli in Prag vertreten sein. 

Die Damen- und Herren-U17 von swiss unihockey gehen ab Mittwoch an den Prague Games auf Titeljagd. Es ist zum vierten Mal, dass nationale Auswahlteams des Verbands am Turnier dabei sind. Die Erwartungen sind gross, denn in den letzten zwei Jahren waren die Auswahlen immer erfolgreich: 2016 und 2017 gewannen die U17-Herren, im letzten Jahr holten sich ausserdem die U19-Damen den Titel in ihrer Kategorie. Aber es geht an den Prague Games nicht nur um Erfolg, sondern auch darum, dass die Spielerinnen und Spieler erstmals internationale Erfahrungen sammeln können. Einer, der seinen grossen Erfahrungsschatz mit dem Nachwuchs teilen will, ist Matthias Hofbauer. Der Nationalspieler war bisher jedes Jahr als Organisator und Trainer der Schweizer Herren-Teams vor Ort.

 

Matthias Hofbauer, was ist deine Motivation, die Schweizer U17-Teams an die Prague Games zu begleiten?
Es ist ein Privileg, als Trainer ein Turnier mit den Besten dieser Jahrgänge begleiten zu dürfen. Mich reizt es, in kurzer Zeit zu schauen, wie ich die Gruppe weiterbringen kann. Mir ist wichtig, den Jungen Sachen mitzugeben, damit sie international Erfolg haben können. So ein Ausflug ins Trainerleben im Sommer macht Spass und gibt mir Aufschlüsse, ob ich mir eine solche Tätigkeit auch in Zukunft vorstellen könnte.

Was sind deine Aufgaben?
Einerseits bin ich verantwortlich für alle organisatorischen Aufgaben wie die Reise, Unterkunft oder das Programm vor Ort planen. Anderseits bin ich bei allen Trainings und Spielen der U17-Herren dabei und tausche mich mit den Trainern aus, um gemeinsam einen Plan zurechtzulegen, wie wir die Spiele erfolgreich bestreiten wollen.

Welches ist die grösste Herausforderung dabei?
Die Zeit, die sehr beschränkt ist. Es gab nur zwei Trainingstage im Juni und anfangs Juli, an denen wir möglichst rasch Eindrücke von den Spielern sammeln und in kurzer Zeit Linienkonstellationen finden mussten, die funktionieren. In Prag absolvieren die Teams dann noch ein Freundschaftsspiel, danach geht es schon los.

Wie ist dein Eindruck von der diesjährigen Mannschaft der Herren?
Das Team hat sich bereits am ersten Trainingstag gut verstanden. Die Spielkultur ist sehr positiv. Wichtig ist nun, das Zusammenspiel weiterzuentwickeln, damit es eine schlagkräftige Gruppe wird.

Was liegt sportlich drin?
Wir peilen den Turniersieg an, auch wenn es schwierig zu sagen ist, wie stark die anderen Mannschaften sind. Egal wer der Gegner ist, wir wollen auf uns schauen, dass unsere Leistung stimmt. Noch wichtiger als der Erfolg sind die Erfahrungen, welche die Spielerinnen und Spieler für spätere Auswahl-Teams sammeln können. Sie kennen so einander bereits, was ein Vorteil ist, wenn sie dann in der U19 wieder miteinander spielen.

Foto: Im letzten Jahr holte die Schweizer Damen U19-Auswahl den Titel | Michael Peter

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