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Ausbildung Schiedsrichter

Jährlich werden über 1500 Schiedsrichter durch das Ressort Ausbildung der Schiedsrichterkommission aus- und weitergebildet. Jeder Schiedsrichter besucht verbindlich einen Kurs und muss einen theoretischen Regeltest bestehen.

Die Schiedsrichterausbildung ist stufengerecht gestaltet. Im Bereich der Breitenschiedsrichter richtet sich die Zuweisung des jeweiligen Ausbildungslehrganges nach Jahren der Schiedsrichtertätigkeit, während die Spitzenschiedsrichter aufgrund ihrer individuellen Qualifikation in die jeweiligen Kurse eingeteilt werden.

 

Voraussetzungen um als Schiedsrichter tätig zu sein

Im Schiedsrichterreglement Abschnitt 1 sind die Voraussetzungen zur Anmeldung eines Schiedsrichters detailliert beschrieben. Das Schiedsrichterreglement finden Sie unter dem Downloadbereich Schiedsrichter.

 

Wichtig für die Saison 2015/16 zu beachten:

Junioren Schiedsrichter - 1998 und 1999 -> gelten nur zum Juniorenkontingent

Aktiv Schiedsrichter - 1997 und älter -> gelten zum Junioren- oder Aktivkontingent

KURSE

Aufbau Ausbildung

Die Schiedsrichter-Ausbildung ist in die Abteilungen „Spitze“ und „Breite“ aufgegliedert. Die Abteilung „Breite“ bildet die Neuschiedsrichter aus und bietet für nicht ambitionierte Schiedsrichter Weiterbildungskurse an. Bis auf das Umsteigermodul werden alle Kurse parallel für Grossfeld und Kleinfeld sowie mit Einschränkungen in den drei Landessprachen angeboten. Diese Schiedsrichter absolvieren ihre jährlichen Kurse nicht nach Qualifikation, sondern nach Dienstalter („Kursstufe“). Die Abteilung „Spitze“ fördert Schiedsrichter ab den Lizenzen G3/R2 und gemäss ihrer Qualifikation durch mehrere Meetings pro Jahr. Es gibt auf dem Grossfeld drei Kurs-Abstufungen, auf dem Kleinfeld eine.

 

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Kurse für Breitenschiedsrichter

Der Basiskurs (BK)

Der Basiskurs vermittelt die Grundlagen des Schiedsrichterhandwerks. Dazu gehören einerseits grundlegende Regelkenntnisse und die Fertigkeit, bei reglementarischen Unsicherheiten selbstständig in den Reglementen die betreffenden Antworten zu finden. Andererseits gehören Fähigkeiten wie das überzeugende Auftreten, gelingende Kommunikation sowie Kenntnisse administrativer Abläufe zur Basisausbildung.

Kursführung in 2 Niveaugruppen (Gold/Silber)

Um der Heterogenität der Schiedsrichteranwärter gerecht zu werden, absolvieren die Kandidaten in der ersten Kurslektion einen Einstufungstest, aufgrund dessen sie in 2 Niveaugruppen eingeteilt werden. Die Einteilung hat keinen Einfluss auf die Qualifikation und dient einzig der verbesserten Förderung der Neuschiedsrichter.

In Basiskursen „Silber“ werden ausschliesslich die Grundanforderungen für Neuschiedsrichter vermittelt. Mit diesen Kenntnissen sollen die Schiedsrichter in 95% der Fälle eine reglementarisch korrekte Entscheidung fällen können. Weiter soll den Kandidaten Grundfähigkeiten zur Spielbewältigung vermittelt werden, damit sie die 1. Saison meistern können.  Zielgruppe dieses Kurses sind mässig motivierte Kandidaten und Kandidaten mit lückenhaften Unihockeykenntnissen.

In Basiskursen „Gold“ werden Grundanforderungen mit erweiterten Kenntnissen für Neuschiedsrichter. Der Aufbau ist gleich, es werden aber zusätzliche Inhalte und komplexere Szenarien thematisiert. Hierzu gehört auch der Vorteil, welcher die „Silber“-Schiedsrichter noch nicht anwenden.  Zielgruppe dieses Kurses sind ambitionierte Kandidaten und Kandidaten mit tragfähigen Unihockeykenntnissen.

Kursdauer: 1 Tag (8 Lektionen).

Differenzierung Kleinfeld/Grossfeld

Deutschsprachige Kurse werden nach Feldgrösse getrennt geführt, französische und italienische gemischt. Für einzelne spezifische Module (z.B. das Laufsystem betreffend) werden an kleinen Standorten die Gruppen nach Feldgrösse statt nach Niveau geteilt.

Praktischer Kurs

Ambitionierte oder auch unsichere Neuschiedsrichtern können sich freiwillig für einen zusätzlichen Praxiskurs anmelden. Ziel ist es, Abläufe der Lauftechnik, der Entscheidungsfindung und der Kommunikation einzuüben. Unter Begleitung von Instruktoren und im Rahmen eines Vorbereitungsturniers sollen erste positive Erfahrungen als Schiedsrichter gemacht und so der Einstieg erleichtert werden.

Kursdauer: ½ bis 1 Tag


Der Vertiefungskurs (VK)

Nach einer Saison absolvieren die Schiedsrichter einen Vertiefungskurs, um die Praxiserfahrungen theoretisch aufzuarbeiten und neue theoretische Perspektiven zu gewinnen sowie neue Bewältigungstechniken zu erlernen. Ziel ist vorab die Steigerung der Effizienz der Schiedsrichterinterventionen.


Der Ergänzungskurs (EK)

Der Ergänzungskurs ist für Schiedsrichter mit 2 Jahren Praxiserfahrung (und mehr) konzipiert. Hier kommt das spielgestalterische Element als wichtige Kompetenz des Schiedsrichters hinzu: Neben weiteren Techniken zur Verbesserung der Übersicht und der Kommunikation wird die Fertigkeit eigener team- und spieltaktischer Analysen geschult.

Der Kurs wird zur Theorieauffrischung auch von Schiedsrichtern mit 4/6/8 etc. Jahren Erfahrung anstelle des SB besucht. Der Kurs soll darum auch eine Plattform bieten, um den Austausch unter den Schiedsrichtern zu stärken.


Der Spielbeobachtungskurs (SB)

Der Spielbeobachtungskurs ist für Schiedsrichter, die mehr als 2 Jahre als Schiedsrichter aktiv sind. Der Kurs findet jährlich statt, die Schiedsrichter besuchen alternierend SB und EK.

Mit den Schiedsrichtern wird, eingebettet in einen Theorierahmen, während der ersten Saisonhälfte ein Spiel beobachtet, analysiert und gemäss den Schwerpunkten diskutiert.


Das Umsteigermodul (UK, nur GF)

Für Schiedsrichter, welche vom Kleinfeld auf das Grossfeld wechseln möchten, wird ein obligatorisches Umsteigermodul angeboten. Darin werden reglementarische Differenzen zwischen Gross- und Kleinfeld sowie die grossfeldspezifischen Anforderungen an das Laufsystem und die Zusammenarbeit der Schiedsrichter thematisiert.

Direkt anschliessend besuchen die Umsteiger einen ihrer Kursstufe entsprechenden Weiterbildungskurs (VK oder EK) für Grossfeldschiedsrichter.

Kurse für Spitzenschiedsrichter

KLEINFELD

Der R1-Nationalkurs (R1, R2)

Der Nationalkurs für Kleinfeld-Schiedsrichter stellt die höchste Kursstufe der internen Schiedsrichterausbildung dar, Teilnehmer dieses Kurses sind die Schiedsrichter mit Qualifikation R1/R2 oder OK1. Der Kurs dauert 2 Tage (1 Übernachtung). Gute regeltechnische Kenntnisse, eine solide körperliche Verfassung und gute bis sehr gute Observationsberichte der vergangenen Saison sind Voraussetzung für diesen Kurs, an welchem stark auf weiterführende Themen eingegangen wird und deshalb das Schiedsrichterwissen sehr vertieft sein muss.

 

GROSSFELD

Der Nx-Nationalkurs (NHA, NHB, NDA)

Der Nationalkurs für die Nx-Schiedsrichter stellt die höchste Kursstufe der Schiedsrichterausbildung dar. Der Kurs dauert 2 Tage inkl. Übernachtung. Die Inhalte des Kurses variieren von Jahr zu Jahr. Module wie das Regelupdate, der Regeltest und der Austausch stehen als fixe Punkte im Programm. Der Austausch zwischen den Schiedsrichtern und die Erarbeitung von Interpretationen zu Themen ist ein wichtiger Punkt zur gemeinsamen Linie im Spiel. Externe Referenten zu verschiedenen Themen (Schiedsrichter aus anderen Sportarten, Trainer, Mentaltrainer, Ernährungs- und Sportwissenschaften, etc.) runden den Kurs ab.


Der G1-Nationalkurs (G1, G2)

Der Nationalkurs ist für G1-Schiedsrichter auf dem Sprungbrett zur Nx-Stufe und gleichzeitig für Schiedsrichter, welche aus diversen Gründen die oberste Qualifikationsstufe nicht erreichen können oder wollen. Die Kursteilnehmer müssen ein vertieftes Wissen über den Schiedsrichter-Job mitbringen sowie die körperlichen und geistigen Voraussetzungen erfüllen. Der Kurs dauert 2 Tage inkl. Übernachtung und wird zentral durchgeführt, alle G1-Schiedsrichter der Schweiz besuchen den Kurs gleichzeitig. Neben Vertiefung des Basiswissens werden weiterführende Themata besprochen


Der G3-Kurs (G3)

Der G3-Kurs ist der erste Kurs auf dem Weg zum Spitzen-Schiedsrichter. Hier werden talentierte Schiedsrichter auf die Karriere vorbereitet. Ebenso gilt diese Kursstufe für Schiedsrichter, die am Ball bleiben wollen, aber nicht mehr aufsteigen können oder wollen.

Eine modulare Ausbildung gibt dem Schiedsrichter die Möglichkeit, seinen Kurs selbst zu gestalten. Die Themen sind: Stockschlag, Körpervergehen, Laufsystem, Kommunikation. Der Kurs wird mit fixen Modulen wie Regelupdate, Regeltest und Allgemeines komplettiert.

Praktische Ausbildungskurse für alle Schiedsrichter

Die Anmeldung für die praktischen Kurse gilt in der Saison 2017/18 für alle interessierten Schiedsrichter. Dazu werden den Teilnehmern Spiele aus anspruchsvolleren Ligen angeboten. Begleitet werdet ihr von Instruktoren und Observern (unter anderem der höchsten Ligen), die euch wertvolle Tipps weitergeben können. 

Die Anmeldung für den praktischen Ausbildungskurs für interessierte Schiedsrichter ist hier aufgeschaltet.

Kontakt

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 Leitung Ausbildung 

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