Anmelden

Ausbildung Schiedsrichter

Jährlich werden über 1600 Schiedsrichter durch das Ressort Ausbildung der Schiedsrichterkommission aus- und weitergebildet. Jeder Schiedsrichter besucht verbindlich einen Kurs und muss einen theoretischen Regeltest bestehen.

Die Schiedsrichterausbildung ist stufengerecht gestaltet. Im Bereich der Breitenschiedsrichter richtet sich die Zuweisung des jeweiligen Ausbildungslehrganges nach Jahren der Schiedsrichtertätigkeit, während die Spitzenschiedsrichter aufgrund ihrer individuellen Qualifikation in die jeweiligen Kurse eingeteilt werden.

 

Voraussetzungen um als Schiedsrichter tätig zu sein

Im Schiedsrichterreglement Abschnitt 1 sind die Voraussetzungen zur Anmeldung eines Schiedsrichters detailliert beschrieben. Das Schiedsrichterreglement finden Sie unter dem Downloadbereich Schiedsrichter.

 

Wichtig für die Saison 2018/19 zu beachten:

Junioren Schiedsrichter - 2001 und 2002-> gelten nur zum Juniorenkontingent, brauchen keinen Partner mehr der über 18 Jahre alt ist, neu reicht es wenn dieser mind. 16 Jahre alt ist!

Aktiv Schiedsrichter - 2000 und älter -> gelten zum Junioren- oder Aktivkontingent

Stichtag ist der 31. Dezember

 

KURSE

Aufbau Ausbildung

Die Schiedsrichter-Ausbildung ist in die Abteilungen „Spitze“ und „Breite“ aufgegliedert. Die Abteilung „Breite“ bildet die Neuschiedsrichter aus und bietet für nicht ambitionierte Schiedsrichter Weiterbildungskurse an. Bis auf das Umsteigermodul werden alle Kurse parallel für Grossfeld und Kleinfeld sowie mit Einschränkungen in den drei Landessprachen angeboten. Diese Schiedsrichter absolvieren ihre jährlichen Kurse nicht nach Qualifikation, sondern nach Dienstalter („Kursstufe“). Die Abteilung „Spitze“ fördert Schiedsrichter ab den Lizenzen G3/R2 und gemäss ihrer Qualifikation durch mehrere Meetings pro Jahr. Es gibt auf dem Grossfeld drei Kurs-Abstufungen, auf dem Kleinfeld eine.

Aufbau_Ausbildungsstruktur 2017.jpg

Kurse für Breitenschiedsrichter

Der Basiskurs (BK)

Der Basiskurs vermittelt die Grundlagen des Schiedsrichterhandwerks. Dazu gehören einerseits grundlegende Regelkenntnisse und die Fertigkeit, bei reglementarischen Unsicherheiten selbstständig in den Reglementen die betreffenden Antworten zu finden. Andererseits gehören Fähigkeiten wie das überzeugende Auftreten, gelingende Kommunikation sowie Kenntnisse administrativer Abläufe zur Basisausbildung.

Kursführung in 2 Niveaugruppen (Gold/Silber)

Um der Heterogenität der Schiedsrichteranwärter gerecht zu werden, absolvieren die Kandidaten in der ersten Kurslektion einen Einstufungstest, aufgrund dessen sie in 2 Niveaugruppen eingeteilt werden. Die Einteilung hat keinen Einfluss auf die Qualifikation und dient einzig der verbesserten Förderung der Neuschiedsrichter.

In Basiskursen „Silber“ werden ausschliesslich die Grundanforderungen für Neuschiedsrichter vermittelt. Mit diesen Kenntnissen sollen die Schiedsrichter in 95% der Fälle eine reglementarisch korrekte Entscheidung fällen können. Weiter soll den Kandidaten Grundfähigkeiten zur Spielbewältigung vermittelt werden, damit sie die 1. Saison meistern können.  Zielgruppe dieses Kurses sind mässig motivierte Kandidaten und Kandidaten mit lückenhaften Unihockeykenntnissen.

In Basiskursen „Gold“ werden Grundanforderungen mit erweiterten Kenntnissen für Neuschiedsrichter. Der Aufbau ist gleich, es werden aber zusätzliche Inhalte und komplexere Szenarien thematisiert. Hierzu gehört auch der Vorteil, welcher die „Silber“-Schiedsrichter noch nicht anwenden.  Zielgruppe dieses Kurses sind ambitionierte Kandidaten und Kandidaten mit tragfähigen Unihockeykenntnissen.

Kursdauer: 1 Tag (8 Lektionen).

Differenzierung Kleinfeld/Grossfeld

Deutschsprachige Kurse werden nach Feldgrösse getrennt geführt, französische und italienische gemischt. Für einzelne spezifische Module (z.B. das Laufsystem betreffend) werden an kleinen Standorten die Gruppen nach Feldgrösse statt nach Niveau geteilt.

Praktischer Kurs

Ambitionierte oder auch unsichere Neuschiedsrichtern können sich freiwillig für einen zusätzlichen Praxiskurs anmelden. Ziel ist es, Abläufe der Lauftechnik, der Entscheidungsfindung und der Kommunikation einzuüben. Unter Begleitung von Instruktoren und im Rahmen eines Vorbereitungsturniers sollen erste positive Erfahrungen als Schiedsrichter gemacht und so der Einstieg erleichtert werden.

Kursdauer: ½ bis 1 Tag


Der Vertiefungskurs (VK)

Nach einer Saison absolvieren die Schiedsrichter einen Vertiefungskurs, um die Praxiserfahrungen theoretisch aufzuarbeiten und neue theoretische Perspektiven zu gewinnen sowie neue Bewältigungstechniken zu erlernen. Ziel ist vorab die Steigerung der Effizienz der Schiedsrichterinterventionen.


Der Ergänzungskurs (EK)

Der Ergänzungskurs ist für Schiedsrichter mit 2 Jahren Praxiserfahrung (und mehr) konzipiert. Hier kommt das spielgestalterische Element als wichtige Kompetenz des Schiedsrichters hinzu: Neben weiteren Techniken zur Verbesserung der Übersicht und der Kommunikation wird die Fertigkeit eigener team- und spieltaktischer Analysen geschult.

Der Kurs wird zur Theorieauffrischung auch von Schiedsrichtern mit 4/6/8 etc. Jahren Erfahrung anstelle des SB besucht. Der Kurs soll darum auch eine Plattform bieten, um den Austausch unter den Schiedsrichtern zu stärken.


Der Spielbeobachtungskurs (SB)

Der Spielbeobachtungskurs ist für Schiedsrichter, die mehr als 2 Jahre als Schiedsrichter aktiv sind. Der Kurs findet jährlich statt, die Schiedsrichter besuchen alternierend SB und EK.

Mit den Schiedsrichtern wird, eingebettet in einen Theorierahmen, während der ersten Saisonhälfte ein Spiel beobachtet, analysiert und gemäss den Schwerpunkten diskutiert.


Das Umsteigermodul (UK, nur GF)

Für Schiedsrichter, welche vom Kleinfeld auf das Grossfeld wechseln möchten, wird ein obligatorisches Umsteigermodul angeboten. Darin werden reglementarische Differenzen zwischen Gross- und Kleinfeld sowie die grossfeldspezifischen Anforderungen an das Laufsystem und die Zusammenarbeit der Schiedsrichter thematisiert.

Direkt anschliessend besuchen die Umsteiger einen ihrer Kursstufe entsprechenden Weiterbildungskurs (VK oder EK) für Grossfeldschiedsrichter.

Kurse für Spitzenschiedsrichter

KLEINFELD

Der R1-Nationalkurs (R1, R2)

Der Nationalkurs für Kleinfeld-Schiedsrichter stellt die höchste Kursstufe der internen Schiedsrichterausbildung dar, Teilnehmer dieses Kurses sind die Schiedsrichter mit Qualifikation R1/R2 oder OK1. Der Kurs dauert 2 Tage (1 Übernachtung). Gute regeltechnische Kenntnisse, eine solide körperliche Verfassung und gute bis sehr gute Observationsberichte der vergangenen Saison sind Voraussetzung für diesen Kurs, an welchem stark auf weiterführende Themen eingegangen wird und deshalb das Schiedsrichterwissen sehr vertieft sein muss.

 

GROSSFELD

Der G1-Nationalkurs für Spitzenschiedsrichter

Der Nationalkurs für die G1-Schiedsrichter stellt die höchste Kursstufe der Schiedsrichterausbildung dar. Der Kurs dauert 2 Tage inkl. Übernachtung. Die Inhalte des Kurses variieren von Jahr zu Jahr. Module wie das Regelupdate, der Regeltest und der Austausch mit den Spitzentrainer stehen als fixe Punkte im Programm. Der Austausch zwischen den Schiedsrichtern und die Erarbeitung von Interpretationen zu Themen ist ein wichtiger Punkt zur gemeinsamen Linie im Spiel. Externe Referenten zu verschiedenen Themen (Schiedsrichter aus anderen Sportarten, Trainer, Mentaltrainer, Ernährungs- und Sportwissenschaften, etc.) runden den Kurs ab.


Der G2-Nationalkurs 

Der G2-Nationalkurs ist für Schiedsrichter auf dem Sprungbrett zur G1-Stufe und gleichzeitig für Schiedsrichter, welche aus diversen Gründen die oberste Qualifikationsstufe nicht erreichen können oder wollen. Die Kursteilnehmer müssen ein vertieftes Wissen über den Schiedsrichter-Job mitbringen sowie die körperlichen und geistigen Voraussetzungen erfüllen. Der Kurs dauert einen Tag und wird zentral durchgeführt, alle G2-Schiedsrichter der Schweiz besuchen den Kurs gleichzeitig. Neben Vertiefung des Basiswissens werden weiterführende Themen besprochen.


Der G3-Kurs

Der G3-Kurs ist der erste Kurs auf dem Weg zum Spitzen-Schiedsrichter. Hier werden talentierte Schiedsrichter auf die Karriere vorbereitet. Ebenso gilt diese Kursstufe für Schiedsrichter, die am Ball bleiben wollen, aber nicht mehr aufsteigen können oder wollen.

Die Themen sind neben aktuellen Inputs: Stockschlag, Körpervergehen, Laufsystem, Kommunikation. 

Praktische Ausbildungskurse für alle Schiedsrichter

Die Anmeldung für die praktischen Kurse gilt in der Saison 2018/19 für alle interessierten Schiedsrichter. Dazu werden den Teilnehmern Spiele aus anspruchsvolleren Ligen angeboten. Begleitet werdet ihr von Instruktoren und Observern (unter anderem der höchsten Ligen), die euch wertvolle Tipps weitergeben können. 

Interessierte Schiedsrichter können sich HIER verbindlich für einen praktischen Kurs anmelden.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht der praktischen Kurse:

Grossfeldkurse:

01.09.2018 - Zollbrück

02.09.2018 - Langenthal

08.09.2018 - Waldkirch

09.09.2018 - Sargans

Kleinfeldkurse:

25.08.2018 - Sursee

01.09.2018 - Uster

08.09.2018 - Bubendorf 1

08.09.2018 - Zollbrück

09.09.2018 - Bubendorf 2

 

Daneben findet am 25.08.2018 in Aigle ein Kurs für alle französischsprachigen Schiedsrichter statt.

 Die Durchführung der Kurse ist abhängig von der Zahl der Anmeldungen. Bitte geben Sie aus diesem Grund die drei möglichen Prioritäten ein um so sicher einen Kursplatz zu erhalten.

Kontakt

Ressort Ausbildung

 Leitung Ausbildung 

Sponsoren und Partner

Hauptsponsor

Die Mobiliar

Ausrüster

FAT PIPE

Ausrüster

Ochsner Sport

Goldsponsor

Jordi Belp

Goldsponsor

OPACC

Goldsponsor

Waldis

Silbersponsor

Gast

Silbersponsor

xtendx

Medical Partner

Dolor-x

Partner

Faude & Huegenin

Präventionspartner

cool&clean

Charity Partner

Floorball4all

Medienpartner

unihockey.ch

Mitglied von

swiss olympics

Mitglied von

IFF

Mitglied von

Indoor Sports