Schweizerinnen holen Bronze!

Damen Weltmeisterschaft 2007 

Die Schweizerinenn beenden die 6. Damen Unihockey Weltmeisterschaften mit dem gewinn der Bronzemedaille. Hier finden Sie alle Informationen zur WM 2007 in Frederikshavn (DEN).

Versöhnlicher Turnierabschluss: Die Schweizerinnen bejubeln die Bronzemedaille
© Fabian Trees, Swiss Unihockey

 

Nach einer grossartigen Gruppenphase, welche die Schweizerinnen dominiert haben, und der 1:3-Halbfinalniederlage gegen Schweden, gewinnt das Damen-Nationalteam gegen Lettland die Bronzemedaille mit 7:1 (3:1, 2:0, 2:0).

Im Finale bezwang Schweden nach einem grossartigen Spiel Finnland mit 7:3 und sicherte sich so den dritten WM-Titel (nach 1997 und 2003).


 

Es ist Bronze!

Spielbericht Bronzefinal: Schweiz - Lettland 7:1 

Das Schweizer Damen-Unihockey-Team beendet die WM im dänischen Frederikshavn auf dem dritten Schlussrang. Das Team von Felix Coray besiegte Lettland mit 7:1 und sicherte sich die Bronzemedaille.

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Es ist ein schwacher Trost, aber immerhin ist es eine Medaille. Das Schweizer Unihockey-Damen-Team hatte nach der unglücklichen Halbfinal-Niederlage gegen Schweden viel Wut im Bauch. Es war sichtbar zu spüren, dass das Team nicht mit leeren Händen nach Hause fliegen holte. Es ist die erste Bronzemedaille überhaupt für das Damen-Team. Zuvor hatten sie zweimal Silber (in Borlänge 1999 und Bern 2003) geholt und 2005 gewann die Schweiz in Singapur bekanntlich WM-Gold.

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Von Anfang an gab das Schweizer Team den Ton an. Beinahe hätte Mirca Anderegg nach 18 Sekunden die Schweiz bereits in Führung geschossen. In der 6. Minute klappte es dann aber mit der Schweizer Führung Martina Mätzener verwertete ein herrliches Zuspiel von Marion Rittmeyer zum 1:0. Die Schweiz blieb weiter am Drücker. Simone Berner stand in der 13. Minute plötzlich allein vor dem lettischen Goalie Dace Rumbina. Berner scheiterte, Rumbina lancierte mit ihrem Auswurf postwendend den Konter und prompt glichen die Lettinnen durch Edite Bankova zum 1:1 aus. Doch die Schweiz spielte nach wie vor mit viel Wut im Bauch. Die Freude Lettlands über den Ausgleich dauerte ganze 22 Sekunden. Andrea Hofstetter schoss die Schweiz sofort wieder in Führung. Das Zuspiel hatte erneut Marion Rittmeyer entdeckt. Als dann Andrea Hofstetter kurz vor der ersten Pause auch glich das 3:1 erzielte, war die Entscheidung bereits gefallen. Die Lettische Gegenwehr war fortan ziemlich bescheiden und die Schweiz liess nichts mehr anbrennen.

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„Doppelpack“ von Daniela Morf zum Karriereabschluss

Für Daniela Morf, Gabriela Breitenstein und auch für Carmen Jud war das Spiel gegen Lettland nicht nur das letzte Spiel in der Nationionalmannschaft, sondern es war zugleich die letzte Partie in der Karriere überhaupt. Daniela Morf vom UHC Dietlikon verabschiedete sich von der Unihockey-Bühne mit den Treffern zum 4:1 und zum 5:1 für die Schweiz. Die Partie war natürlich gelaufen und die Bronzemedaille bereits gesichert.

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Petra Kundert und Sara Schäfer machten mit je einem Treffer das Ganze noch klarer. Die Schweiz gewann am Ende verdient mit 7:1 und holt damit Bronze. Die Freude über diese Medaille hielt sich im Schweizer Team in Grenzen. „Natürlich schmerzt die Niederlage gegen Schweden im Halbfinal noch immer“, meinte Nationaltrainer Felix Coray. „Bronze war unser absolutes Minimalziel. Wir haben allerdings den grossen Schritt, um den Titel zu verteidigen nicht geschafft. Deshalb können wir nicht ganz zufrieden sein.“

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Stolz auf die Mannschaft

Coray zog nach dem Bronzespiel im Grossen und Ganzen eine positive Bilanz. „Wir haben uns in diesem Turnier sicherlich weiter entwickelt. Wir haben im Halbfinal gegen Schweden ein super Spiel gezeigt. Leider hat es nicht gereicht. Fazit: Wir müssen noch mehr an gewissen mentalen Dingen arbeiten. Wir müssen viel mehr Spiele auf hohem Niveau haben, um uns weiterzuentwickeln. Ich sehe die Bronzemedaille nicht als Rückschritt. Wir haben einfach im entscheidenden Moment, sprich im Halbfinal, die Tore nicht gemacht. Wir sind auf dem selben Niveau wie Schweden und Finnland. Schweden hat einfach ein breiteres Kader als wir. Das ist vielleicht der Unterschied. Im Grossen und Ganzen bin ich aber stolz auf das Team“, meint Nationaltrainer Felix Coray.

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Schweden Weltmeister

Im Finalspiel konnte sich Schweden gegen Finnland mit 7:3 durchsetzen und geht damit in der Serie gegen den Erzrivalen mit 3:1-WM-Titeln in Führung.

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
© 2007 swiss unihockey

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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Bronzefinal
Schweiz – Lettland  7:1  (3:1, 2:0, 2:0)

ARENA NORD, Frederikshavn
Schiedsrichter: Paso / Silvo (FIN)
Zuschauer: 589

Tore: 6. Mätzener (Rittmeyer) 1:0, 13. Bankava (Bankava) 1:1, 13. Hofstetter (Rittmeyer) 2:1, 19. Hofstetter (Stettler) 3:1, 22. Morf (Anderegg) 4:1, 37. Morf (Berner) 5:1, 41. Anderegg (Kundert) 6:1, 43. Schäfer (Stadelmann) 7:1

Strafen: Schweiz keine; 2x 2 Minuten Lettland

Schweiz: Tomatis; Jud, Berner; Hofstetter, Rittmeyer; Bürgi, Breitenstein; Anderegg, Kundert, Morf; Benz, Mätzener, Stettler; Stadelmann, Schäfer, Flückiger; Kathriner.

Lettland: Rumbina: ; Karklina, Torstere; Lice, Klabere; Kudrjavceva, Lauberte; Seina, Rudzite, Ose; Jurusa, Zeltite Bankava, Edite Bankava; Kristine Bankava, Varsa, Adamane.

Bemerkungen: 27. Pfostenschuss Mätzener; 46: 15 Time out Lettland 47. Lattenschuss Benz


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Weltmeister im Halbfinal von Schweden entthront!

Spielbericht Halbfinal Schweiz - Schweden 1:3 

Der Traum von der Titelverteidigung ist ausgeträumt. Die Schweiz verliert im WM-Halbfinal gegen Schweden mit 1:3. Die Enttäuschung, aber vor allem der Ärger sind gross im Schweizer Team, denn man ist sich bewusst, dass Schweden alles andere als unbesiegbar war.

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Schweden also macht den Schweizer Traum vom erneuten WM-Gold zunichte. Dabei waren es die Schweizerinnen, welche in den ersten Spielminuten ganz klar den Ton angaben. Mirca Anderegg hatte nach fünf Minuten die bis dahin beste Chancen vergeben. Alleine vor Schwedens Goalie Sofia Pettersson brachte sie den Ball nicht am schwedischen Keeper vorbei. Die Partie wurde auf einen horrend hohen Tempo ausgetragen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und beide Goalies konnten sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Geschenke machten dafür die beiden tschechischen Schiedsrichter, die über die ganzen 60 Minuten leider nicht an das Niveau der beiden Teams herankamen. Schweden erhielt in der 19. Minute einen umstrittenen Penalty zugesprochen. Dies weil sich eine Schweizerin offenbar im eigenen Torraum befunden haben sollte. Die Schiedsrichter sahen zur Überraschung beider Team einen klaren Regelverstoss. Schwedens Hanna Lundström trat zum Penalty an und bezwang den Schweizer Goalie Laura Tomatis zum 1:0. Mit diesem Resultat gingen die beiden Teams in die erste Pause.

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Schweden stark im zweiten - die Schweiz im dritten Drittel

Der mittlere Spielabschnitt gehörte ganz klar den Schwedinnen. Die Schweizerinnen spielten teilweise zu ungenau und ermöglichten so dem Gegner immer wieder den Ball abzufangen und den schnellen Konter einzuleiten. In der 29. Minute fiel möglicherweise bereits die Vorentscheidung. Laura Tomatis wehrte einen satten Schuss von Camilla Nilsson ab, für Schwedens Captain Karolina Widar lag der Ball frei und die ehemalige Spielerin des UHC Dietlikon liess sich nicht zwei Mal bitten. Schweden führte zur Spielhälfte 2:0. Nun wurde die Schweiz wieder etwas aktiver. Man war an den Schwedinnen dran, man war aber in diesem Spiel alles andere als effizient. Kurz vor der zweiten Sirene kam der wichtige Anschlusstreffer. Anna Bürgi spielte den Freistoss zu Sara Schäfer und die Baselbieterin bezwang Sofia Pettersson mit einem halb hohen Schuss. Nur noch 1:2 aus Schweizer Sicht und vor allem noch ganze zwanzig Minuten waren zu spielen.

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Chancen um Chancen nicht genutzt

Die Schweizerinnen waren zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder spielbestimmend und erarbeiteten sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Immer wieder aber scheiterte man an der glänzend spielenden Sofia Pettersson im schwedischen Tor und andererseits waren die Abschlüsse zu ungenau. Schweden lauerte auf Konter. Laura Tomatis im Tor der Schweiz hielt ihren Kasten rein und ihr Team weiter im Spiel. Die Schlussphase hatte es dann wieder in sich. Erneut vergaben die Schweizerinnen einige gute Torchancen. Als dann Trainer Felix Coray rund 90 Sekunden vor Schluss Laura Tomatis mit einer sechsten Feldspielerin ersetzte, passierte das, was in diesen Fällen immer wieder passiert. Die schwedische Verteidigung blockte einen Schuss von Marion Rittmeyer, Helena Lundqvist lanciert den Konter und spielte die völlig frei stehende Camilla Nilsson, die das 1:3 aus Schweizer Sicht erzielte. Das war’s. Der Weltmeister ist entthront und spielt am Samstag um Bronze. Entsprechend gross war die Enttäuschung im Schweizer Team nach der verlorenen Partie. „Ja, wir sind sehr enttäuscht. Wir wollten hier unbedingt den Sieg holen und haben das Halbfinale verloren. Ja wir sind sehr enttäuscht“, meinte Nationaltrainer Felix Coray. Captain Simone Berner sprach von einer ärgerlichen Niederlage: „Wir waren nahe dran, sehr nahe dran, deshalb schmerzt diese Niederlage so sehr.“

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Die Schweiz spielt nun am Samstag im Spiel um Platz 3 um die Bronzemedaille. Gegner wird dort Lettland sein, das den zweiten Halbfinal gegen Finnland erwartungsgemäss verloren hat. Die Schweiz hat bereits in der Gruppenphase gegen Lettland gespielt und dabei 14:1 gewonnen.

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
© 2007 swiss unihockey

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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Halbfinal
Schweiz – Schweden  1:3  (0:1, 1:1, 0:1)

ARENA NORD, Frederikshavn
Schiedsrichter: Janoucek / Cerny (CZE)
Zuschauer: 916

Tore: 19. Lundström (auf Penalty) 0:1. 29. Widar (Nilsson) 0:2. 39. Schäfer (Bürgi) 1:2. 60. Nilsson (Lundqvist/ins leere Tor) 1:3.

Strafen: 2 x 2 Minuten Schweiz; 2 x 2 Minuten Schweden

Schweiz: Tomatis; Berner, Bürgi; Breitenstein, Hofstetter; Stadelmann, Kundert, Schäfer; Anderegg, Morf, Stettler; Benz, Mätzener, Rittmeyer.

Schweden: Pettersson; Rhöös, Krantz; Holmbom, Lundberg Samuelsson, Renström; Widar, Nilsson, Sahlin; Dahlerus,. Kristoffersson, Lundqvist; Lundström, Lindström, Wendelstig.

Bemerkungen: 56:14 Time Out Schweiz


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Kommentar von Giovanni Marti

Die Enttäuschung im Schweizer Team nach dem 1:3 im WM-Halbfinale ist sehr gross. Der Sieg gegen das grosse Schweden war möglich – es wäre eindeutig mehr drin gewesen. Darüber ist man sich im Team einig. Mit etwas mehr Wettkampfglück würden wir morgen gegen Finnland im Final stehen.

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Dem Schweizer Team aber irgendetwas vorzuwerfen wäre falsch. Die Spielerinnen haben mit Ausnahme von rund 10 Minuten im zweiten Drittel und der fehlenden Effizienz vor des Gegners Tor wirklich alles gegeben. Sie haben wie Löwinnen gekämpft, und sie haben nach den vier doch leichten Gruppenspielen gezeigt, dass sie sofort in den fünften oder sechsten Gang schalten können, gegen Gegner eines Formats wie Schweden. Man hat verloren ja, aber man darf trotzdem mit erhobenem Kopf durch die Arena Nord in Frederikshavn laufen. Denn Schweden hat gezittert!

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Nun, was wird man wieder alles schreiben: Mit dem Finaleinzug Schwedens und Finnlands seien die Unhockey-Hierarchien wieder gewährleistet. Die Weltrangliste stimme nach zwei Jahren wieder. Alles habe seine gewohnten Lauf genommen. Damit aber tut man den Schweizer Damen mehr als nur unrecht. Sie kamen als Weltmeisterinnen nach Frederikshavn und kehren mit grösster Wahrscheinlichkeit als drittbeste Nation der Welt zurück nach Hause. Den Siegesverwöhnten unter uns mag es zu wenig sein. Doch denen sei gesagt, dass dieses Team weltmeisterlich aufgetreten ist von der ersten bis zur letzten Minute dieses Turniers. Das Schweizer Team avanciert zu einem Sympathieträger in der grossen Unihockey-Familie. Man schaut hinauf zu unseren Spielerinnen, trotz der Niederlage gegen Schweden im WM-Halbfinale. Und auch das, hat für mich Gold verdient! Der Unihockey-Gott ist definitiv wieder ein Skandinaver. Nach einer Leistung wie gegen Schweden trotzdem nicht im WM-Final zu stehen, beweist, dass sich die Götter wieder in Richtung Schweden oder Finnland orientiert haben.

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Sei’s drumm! Sollen sie uns doch wieder abschätzig als dritte Macht im Damen-Unihockey bezeichnen. In zwei Jahren, in Schweden, findet die nächste WM statt. Wir kommen zurück: Noch stärker und noch siegeshungriger als nie zuvor. HOPP SCHWIIZ

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Gruppensieg gesichtert

Gruppensieg gesichert und jetzt wartet im Halbfinal Schweden

Spielbericht Norwegen - Schweiz 3:7 

Die Schweizer Unihockeyanerinnen haben sich an der WM in Frederikshavn mit dem 7:3 gegen Norwegen den Sieg in der Gruppe A gesichert. Im Halbfinal am Freitag treffen die Titelverteidigerinnen am Freitag auf Schweden, das im letzten Gruppenspiel Finnland 1:2 unterlag.

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Norwegen war der bisher härteste Gegner an dieser WM
© Fabian Trees, Swiss Unihockey

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Beim vierten Sieg im vierten Spiel stiessen die Schweizerinnen auf härteren Widerstand als bisher. Das Team von Trainer Felix Coray ging zwar dank einer konzentrierten Leistung bis zur 34. Minute 4:0 in Führung, liess aber danach die Skandinavierinnen durch individuelle Fehler wieder ins Spiel und auf 3:4 heran kommen. „Ich bin sogar froh, sind wir für einige Minuten in Schwierigkeiten geraten“, meinte Nationaltrainer Felix Coray nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat erstmals in diesem Turnier die Möglichkeit gehabt, sich selber aus den Schwierigkeiten zu bringen und das ist ihr gelungen. Ich bin im Grossen und Ganzen zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, meinte Coray anschliessen.

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Tatsächlich fiel der Sieg nach einer neuerlichen Steigerung im Schlussabschnitt auch in seiner Höhe verdient aus. Die erfolgreichsten Skorerinnen waren Petra Kundert (zwei Treffer/ein Assist) und Mirca Anderegg (1/2). Vier Spiele vier Siege. Die Weltmeisterinnen haben die Pflicht erfüllt und alle Gruppenspiele wie erwartet gewonnen. „Man hat es uns trotz den klaren Resultaten nicht leicht gemacht“, meinte Stürmerin Mirca Anderegg. Am Freitag im Halbfinal muss sich jede Spielerin bewusst sein, worum es geht. Wir müssen im Kopf von Anfang an bereit sein und ein bis zwei Gänge hinaufschalten, egal wie der Gegner heisst. Jetzt fängt für uns das Turnier erst recht an.“

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© Fabian Trees

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Am Freitag im Halbfinal gegen Schweden

Der Halbfinalgegner der Schweiz heisst Schweden. Die Skandinavierinnen unterlagen im Spitzenspiel gegen den ewigen Rivalen Finnland knapp mit 1:2. Das entscheidende zweite Tor, welches gleichzeitig auch den Gruppensieg bedeutete, erzielte Finnland-Captain Paula Jouthen im Powerplay. Zuvor hatten im bisher sicher besten Spiel des Turniers Jenny Morottaja für Finnland und Camilla Nilsson für Schweden getroffen. Finnland zeigte sich in diesem Spiel äusserst effizient. Die besseren Chancen und eindeutig mehr Spielanteile hatten die Schwedinnen. „Wir sind sehr enttäuscht“, erklärte Schwedens Captain Karolina Widar nach dem Spiel. „Normalerweise schlagen wir mit einer solchen Leistung Finnland. Spielen wir im Halbfinal erneut so gut, dann schlagen wir garantiert die Schweiz. Trotzdem hätten wir uns einen einfacheren Weg ins Finale gewünscht“, gestand Widar. Schwedens Headcoach Jan-Erik Vaara hat grossen Respekt vor der Schweiz: “Wir müssen gegen sie unser bestes Unihockey spielen. In den letzten Freundschaftsspielen haben wir zwar gewonnen. Doch wir sind an der WM und das sind ganz andere Partien. Wir werden sie respektieren.“

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Am Freitag beginnt also für die Schweiz mit dem Halbfinale gegen Schweden (17:00 Uhr) das eigentliche Turnier. Die Weltmeisterinnen werden ein erstes Mal richtig gefordert sein. Das grosse Ziel der Schweizerinnen ist und bleibt natürlich der Finaleinzug und die Titelverteidigung. Dafür braucht es so oder so zwei Siege: zuerst am Freitag gegen Schweden und dann am Samstag voraussichtlich im Final gegen Finnland.

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
© 2007 swiss unihockey

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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Gruppenspiel
Norwegen – Schweiz  3:7  (0:3, 2:1, 1:3)

ARENA NORD, Frederikshavn
Schiedsrichter: Lundin / Sanden (SWE)
Zuschauer: 215

Tore: 3. Berner (Jud) 0:1. 6. Anderegg (Kundert) 0:2. 11. Kundert (Breitenstein) 0:3. 34. Benz (Rittmeyer) 0:4. 37. Översveen / Ausschluss Kundert) 1.4. 40. Pettersen 2.4. 43. Engrönningen 3:4. 47. Mätzener (auf Penalty) 3:5. 50. Benz (Anderegg / Ausschluss Amundsen) 3:6. 55. Kundert (Anderegg) 3:7.

Strafen: 1 x 2 Minuten Schweiz; 3 x 2 Minuten Norwegen

Norwegen: Dahler; Sezgin, Bendixen; Jensen, Einstulen; Hagestande, Lindahn; Anderssen, Nygard, Amundsen; Landsgard, Översveen, Engrönningen; Hermansen, Pettersen, Gigstad

Schweiz: Koller; Jud, Berner; Hofstetter, Breitenstein; Bürgi, Wüst; Rittmeyer, Mätzener, Benz; Anderegg, Kundert, Morf; Stadelmann, Schäfer, Stettler.

Bemerkungen: 24. Lattenschuss Morf. 54:14. Time out Norwegen.


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Historischer Sieg

Historischer Sieg der Schweizer Unihockey-Damen gegen die USA

Spielbericht: Schweiz - USA 19:2 

Das Schweizer-Unihockey Damen-Nationalteam gewinnt auch sein drittes Gruppenspiel an der WM in Dänemark. Die Mannschaft von Felix Coray besiegte dabei Aufsteiger USA 19:2! Damit hat sich die Schweiz bereits vor dem letzten Gruppenspiel vom Mittwoch gegen Norwegen für den Halbfinal qualifiziert. Der Sieg gegen das US-Team war in doppelter Hinsicht historisch.

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Anfänglich hatten die Schweizerinnen Mühe...
© Fabian Trees, Swiss Unihockey

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Es war das allererste Länderspiel zwischen der Schweiz und den USA. Die Weltmeisterinnen waren natürlich gegen ein ersatzgeschwächtes US-Team haushoher Favorit. Und dementsprechend verlief auch die Partie. Die Amerikanerinnen standen praktisch 60 Minuten eng im eigenen Slot und die Schweizer Spielerinnen liessen geduldig den Ball hin und her laufen, bis sich eine günstige Abschlussmöglichkeit ergab. Im ersten Drittel allerdings wehrte sich das US-Team noch so gut es ging und auch Goalie Stephanie Meile (spielt bei United Toggenburg in der Schweiz) agierte hervorragend. Natalie Stadelmann machte aber bereits nach fünf Minuten das 1:0 für die Schweiz. Der zweite Schweizer Treffer fiel dann erst in der 17. Minute als Miriam Flückiger ein schönes Zuspiel von Daniela Morf zum 2:0 verwertete.

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... doch im Mitteldrittel reihte sich dann Tor an Tor.
© Fabian Trees, Swiss Unihockey

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Kaum mehr Gegenwehr des US-Teams im Mitteldrittel

In den drei bisherigen Gruppenspielen war das US-Team, das übrigens gegen die Schweiz mit nur neun Feldspielerinnen agierte, besonders im Mitteldrittel leistungsmässig eingebrochen. Und auch gegen die Schweiz war es nicht anders. Die Weltmeisterinnen spielten nun konzentrierter und schossen im zweiten Spielabschnitt neun Tore. Der Ball lief in den Schweizer Reihen, die Amerikanerinnen waren schlicht und einfach überfordert. Andreia Koller, welche in diesem Spiel das Schweizer Tor hütete, kam bei ihrem WM-Debüt erst nach 30 Minuten zu ihrer ersten Parade. In den ersten beiden Dritteln hatte sie wortwörtlich nichts zu tun. Mit einem 12:0-Vorsprung ging das Schweizer Team in das letzte Drittel. Mit den zweiten richtigen Schuss auf das Schweizer Tor gelang dem US-Team ein erstes Tor. Laura Nurmia war nicht nur die aktivste Amerikanerin, sie durfte sich nun auch als Torschützin feiern lassen. Die Schweizerinnen aber spielten unbeeindruckt weiter und bauten ihre Führung weiter aus. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Laura Nurmia das zweite Tor für die USA, dies in einer Phase, in der das Schweizer Team bereits ein bis zwei Gänge zurückgeschaltet hatte. Dennoch erzielten die Schweizerinnen durch Daniela Stettler und Marion Rittmeyer die Treffer 18 und 19 für den Titelverteidiger. Das 19:2 über die USA ist der höchste Sieg einer Schweizer Unihockey-Damen-Nationalmannschaft an einer WM. 1997 hatte man an der WM in Aland Österreich 13:0 besiegt.

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Halbfinal bereits erreicht

Nationaltrainer Felix Coray war natürlich mit dem Resultat zufrieden. Trotzdem war mit der Leistung seines Team nicht in allen Bereichen zufrieden. „Wir haben viele Abschlüsse gehabt, viele Tore geschossen, trotzdem müssen wir dieses Spiel sofort vergessen“, meint Coray. „Vieles läuft so, wie ich es mir vorgestellt habe, es gibt aber auch Dinge, die mir noch nicht passen. Verschiedene Spielerinnen wollen einfach zuviel. Wir müssen uns in den nächsten Spielen weiter verbessern, das ist klar“, betont der Nationaltrainer.

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Am Mittwoch bestreitet das Schweizer Team sein letztes Gruppenspiel gegen Norwegen. Coray erwartet erneut eine Leistungssteigerung “Wir müssen diszipliniert und konzentriert spielen, egal wie der Gegner heisst.“

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Gruppenspiel
Schweiz – USA  19:2  (3:0, 9:0, 7:2)

Arena Nord, Frederikshavn (DEN)
Schiedsrichter: Paso / Silvo (FIN)
Zuschauer: 60

Tore: Tore: 5. Stadelmann (Berner) 1:0. 17. Flückiger (Anderegg) 2:0. 18. Morf (Flückiger) 3:0. 21. Berner (Schäfer) 4:0. 22. Stadelmann (Schäfer) 5:0. 24. Anderegg (Wüst) 6:0. 26. Morf (Anderegg / Ausschluss Nurmia) 7:0. 29. Schäfer (Berner) 8:0. 32. Stadelmann (Berner) 9:0. 34. Rittmeyer (Wüst) 10:0. 36. Bürgi (Rittmeyer) 11:0. 38. Stadelmann (Kathriner) 12:0. 43. Rittmeyer 13:0. 49. Nurmia (Muuri) 13:1. 55. Schäfer (Berner/Ausschluss Muuri) 14:1. 56. Kathriner 15:1. 57. Kathriner (Berner) 16:1. 58. Nurmia (Muuri) 16:2. 59. (58:00) Jud (Berner) 17:2. 59. (58:12) Stettler (Morf) 18:2. 60. Rittmeyer (Stettler) 19:2.

Strafen: Schweiz keine, USA 2x2 Minuten

Schweiz: Koller; Jud, Berner; Wüst; Bürgi; Hofstetter; Stadelmann, Schäfer, Kathriner; Anderegg, Morf, Flückiger; Rittmeyer; Stettler;

USA: Meile; Jumppanen, Henry; Winkler; Camp, Thomas, Beyer; Nurmia, Annukka Muuri, Zimmermann

Bemerkungen: Bestplayer: Berner (SUI), Nurmia (USA). Schweiz ohne Breitenstein, Rüegg, Benz, Kundert und Mätzener (alle geschont). 49:19 Lattenschuss Rittmeyer


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Klarer Sieg für Schweizer Team auch im zweiten WM-Gruppenspiel

Spielbericht: Schweiz - Lettland 14:1 

14:1 hat die Schweiz ihr zweites Spiel an der WM in Dänemark gegen Lettland gewonnen. Das erste Tor für das Team von Felix Coray fiel allerdings erst nach 18 Minuten, dann aber nahm die Schweiz das Spiel definitiv in die Hand.

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Grund zum Jubeln für Anna Bürgi.
© Fabian Trees

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Die Aufgabe "Lettland" erwies sich für die Weltmeisterinnen im ersten Drittel als äusserst schwierig. Lettland begann engagiert und aggressiv. Die Schweizerinnen hatten zunächst Mühe zu ihrem Spiel zu finden. Lettland erarbeitete sich zwei sehr gute Torchancen und wäre beinahe und zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung gegangen. Die Schweizer Geduld zahlte sich aber in der 18. Minute aus. Petra Kundert schoss nach einem Doppelpass mit Natalie Stadelmann das 1:0. Es war eindeutig die Erlösung für das Schweizer Team. Vierzig Sekunden nach dem Führungstreffer doppelte Andrea Benz nach, und kurz vor der ersten Pause machte Verteidigerin Anna Bürgi das 3:0 für die Schweiz. Lettland konnte im zweiten Drittel nicht mehr beherzt aufspielen. Dies weil die Schweiz nun das Spiel ganz klar im Griff hatte und ihre Chancen auch sehr effizient nutzte. Martina Mätzener, erneut Anna Bürgi, Andrea Benz und Marion Rittmeyer schossen die Treffer vier, fünf, sechs und sieben für das Schweizer Team. Die Kombinationen waren zum Teil sehenswert, die Tore ebenfalls. "Wir haben am Anfang wirklich Mühe gehabt unser Spiel zu finden", meinte Anna Bürgi. "Unsere Stärke ist es denn Ball laufen zu laufen und dies ist uns in Drittel zwei und in Drittel drei bedeutend besser gelungen. Es hat richtig Spass gemacht zu spielen."

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Ab dem zweiten Drittel hatten die Schweizerinnen das Spiel im Griff
© Fabian Trees

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Erste Linie geschont und trotzdem sieben Tore im Schlussabschnitt

Nationaltrainer Felix Coray konnte gegen Ende des zweiten Drittels seine erste Linie mit Captain Simone Berner, Carmen Jud, Natalie Stadelmann, Petra Kundert und Michaela Kathriner schonen. Die beiden anderen Blöcke zeigten sich aber ebenfalls in bester Spiellaune. Martina Mätzener von den Burgdorf Wizards schoss insgesamt drei Treffer, Daniela Stettler von den Bern Capitals und Anna Bürgi vom UHC Dietlikon trafen je zwei Mal. Die Schweizerinnen schossen im letzten Spielabschnitt gleich viele Treffer, wie in den ersten beiden Dritteln zuvor. "Natürlich hat mich diese Tatsache sehr gefreut. Wir haben wieder einen weiteren Schritt nach vorne gemacht", meinte Nationaltrainer Felix Coray. Eine Frage blieb bis zur 57. Minute ungeklärt: Würde die Schweizer Torhüterin Laura Tomatis in ihrem 62. Länderspiel den Shut-out schaffen? Die Lettin Liene Adamane hatte wohl etwas dagegen. Sie schoss drei Minuten vor Schluss den Ehrentreffer für Lettland.

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Schweiz am Dienstag gegen die USA

Auf die Leistung in den Dritteln zwei und drei kann die Schweiz sicher aufbauen. Nach dem anfänglichen "Knorz" trat das Team von Felix Coray souverän auf und liess sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Und in diesem Stil soll es weiter gehen. Im dritten Gruppenspiel trifft die Schweiz am Dienstag auf die stark ersatzgeschwächten Amerikanerinnen. Lediglich neun Feldspielerinnen werden für die USA im Einsatz stehen. Für das Schweizer Team wird es also auf dem Papier eine mehr als lösbare Aufgabe sein. "Ich nehme jeden Gegner und jedes Spiel hier an der WM ernst. Wir müssen auch gegen die USA geduldig sein und unsere Chancen nutzen", meint Nationaltrainer Felix Coray. Mit einem Sieg über die USA ist der Schweiz vor dem letzten Gruppenspiel vom Mittwoch gegen Norwegen der Gruppensieg praktisch nicht mehr zu nehmen.

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Gruppenspiel
Schweiz – Lettland  14:1  (3:0, 4:0, 7:1)

ARENA NORD, Frederikshavn
Schiedsrichter: Cerny /Janousek (CZE)
Zuschauer: 90

Tore: 18. (17:10) Kundert (Stadelmann) 1:0. 18. (17:49) Benz (Stettler) 2:0. 19. Bürgi (Mätzener) 3:0. 25. Mätzener (Breitenstein) 4:0. 32. Bürgi (Benz) 5:0. 37. Benz (Mätzener / Ausschluss Wüst !) 6:0. 40. Rittmeyer (Rüegg) 7:0. 49. Mätzener (Stettler) 8:0. 50. (49:02) Stettler (Anderegg) 9:0. 50. (49:36) Rittmeyer (Wüst) 10:0. 55. Stettler (Anderegg) 11:0. 57. Adamane (Zeltite Bankava) 11:1. 58. Mätzener (Anderegg) 12:1. 59. Rüegg 13:1. 60. Anderegg (Breitenstein) 14:1.

Strafen: 3 x 2 Minuten Schweiz ; Lettland keine

Schweiz: Tomatis; Jud, Berner; Bürgi, Breitenstein; Hofstetter, Wüst; Stadelmann, Kundert, Kathriner; Benz, Mätzener, Stettler; Rittmeyer, Rüegg, Flückiger; Anderegg

Lettland: Lauma; Karklina, Torstere; Lice, Klabere; Kudrjavceva, Lauberte; Seina, Rudzite, Ose; Jurusa, Zeltite Bankava, Edite Bankava; Kristine Bankava, Varsa, Adamane.

Bemerkungen: 49:36 Time out Lettland


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Klarer WM-Auftaktsieg über Gastgeber Dänemark

Spielbericht: Dänemark - Schweiz 2:9 

Die Titelverteidigerinnen legten im ersten Drittel den Grundstein zum Erfolg. Nach 20 Minuten führten die Weltmeisterinnen bereits 5:0. Das mutig spielende Dänemark machte es den Schweizerinnen im mittleren Spielabschnitt aber dann doch schwerer als vielleicht erwartet.

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Wie oft haben bekannte Fussball- oder Eishockeytrainer nach einem WM-Auftaktspiel gesagt: „Der Sieg ist wichtig, die Erleichterung ist gross, denn das erste Spiel ist immer das schwerste an den Weltmeisterschaften.“ Im Falle des Schweizer Unihockey-Damen-Teams müsste man nach dem Spiel sogar noch hinzufügen: „für den Titelverteidiger, den amtierenden Weltmeister ist die erste Partie des WM-Turniers noch viel schwerer.“ Die Schweiz begann auch entsprechend nervös. Es war Dänemark, welches durch Sandie Bagge nach knapp einer Minute beinahe in Führung gegangen wäre. Doch von Minute zu Minute kam die Schweiz besser ins Spiel und nahm die Partie in die Hand. Als erste Schweizer Torschützin durfte sich die Zugerin Marion Rittmeyer in der neunten Minute feiern lassen. Der als Verteidiger nominierte Center schloss einen schönen Doppelpass mit Clubkollegin Stefanie Rüegg zum 1:0 ab. Die Schweiz spielte nun deutlich besser – so wie man es eigentlich erwarten durfte. Der Ball lief gut in den Reihen und es fielen auch die Tore. Petra Kundert machte gleich deren drei innerhalb von sechs Minuten. Dazwischen hatte Miriam Flückiger mit einer schönen Einzelaktion ebenfalls getroffen. 5:0 hiess es am Ende der ersten 20 Minuten. Man war auf Kurs.

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Dänemarks Kampfgeist

Klar, dass man nun ein regelrechtes Torschützenfest aus Schweizer Sicht erwartete. Doch es blieb aus. Im Gegenteil. Dänemark hatte nun erst recht nichts zu verlieren und spielte frech weiter - mehr noch: es gelang den Gastgeberinnen sogar die Schweizerinnen zwischendurch in Schwierigkeiten zu bringen. Die Schweiz hatte im Mitteldrittel irgendwie den Faden verloren. Plötzlich schlichen sich immer mehr Abspielfehler ein, der Ball lief nicht mehr so gut. Prompt gelang Dänemark das erste Tor durch Pernille Aagaard in der 27. Minute. Und zu Beginn des letzten Spielabschnitts fiel sogar der zweite Treffer für Dänemark. Getroffen hatte diesmal zur Freude der einheimischen Zuschauer Sandie Bagge. Nun fing sich die Schweiz wieder auf und begann wieder zu kombinieren, so wie im ersten Drittel. Und siehe da, auch die Tore fielen wieder. Am Ende durften sich auch Daniela Morf, Martina Mätzener und Mirca Anderegg als Torschützen auf dem Matchblatt notieren lassen. Das Schlussresultat von 9:2 geht am Ende in Ordnung. Und auch Nationaltrainer Felix Coray war zufrieden: "Es war das erwartet schwere Spiel. Das Ziel ist in der Gruppenphase von Spiel zu Spiel besser zu werden. Heute habe ich ansatzweise gute und sehr gute Sachen gesehen. Aber ich habe auch Dinge in unserem Spiel gesehen, welche wir in den kommenden Begegnungen klar besser machen müssen", meinte Coray nach der Partie. Das nächste Spiel des Schweizer Nationalteams an der WM in Dänemark findet am Montag statt. Der Gegner heisst dann Lettland.

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Giovanni Marti
Medienchef Swiss Unihockey
© 2007 swiss unihockey

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5. Damen-Unihockey-Weltmeisterschaft, Gruppenspiel
Dänemark – Schweiz  2:9  (0:5, 1:1, 1:3)

ARENA NORD, Frederikshavn
Schiedsrichter: Ingebrigtsli / Holmberg (NOR)
Zuschauer: 380

Tore: 9. Rittmeyer (Rüegg) 0:1. 13. Kundert ( Hofstetter) 0:2. 14.(13:28) Flückiger ( Benz) 0:3. 14. (13:50) Kundert 0:4. 20. Kundert (Berner) 0:5. 24. Stadelmann (Schäfer) 0:6. 27. Aagaard (Stubben/Ausschluss Schäfer) 1:6. 34. Bagge (Mette Jensen) 2:6. 52. Anderegg (Rittmeyer/Ausschluss Doskov) 2:7. 55. Morf (Mätzener) 2:8. 59. Mätzener (Anderegg/Ausschluss Vester) 2:9.

Strafen: 2 x 2 Minuten Dänemark ; 1 x 2 Minuten Schweiz

Dänemark: Kjeodgaard; Munk, Gröwbech; Aagaard, Mette Jensen; Mörud, Olausson; Stubben, Samuelsson, Svedsen; Bengtsson, Bagge, Krabbe; Jörgensen, Riis, Doskov; Madsen, Vester.

Schweiz: Tomatis; Hofstetter, Berner Rittmeyer, Wüst; Bürgi, Breitenstein; Stadelmann, Kundert, Schäfer; Benz, Rüegg, Flückiger; Anderegg, Morf, Mätzener; Stettler.

Bemerkungen: Laura Tomatis hält Penalty von Munk


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Resultate und Spielplan

 

Vorrunde der A + B Division

Samstag, 12. Mai 2007 - Arena A

12.05.07 USA Norwegen 7:11
12.05.07 Russland Finnland 2:12
12.05.07 Dänemark Schweiz 2:9
12.05.07 Singapur Schweden 1:23

Sonntag, 13. Mai 2007 - Arena A

13.05.07 Tschechien Russland 11:2
13.05.07 Finnland Singapur 17:0
13.05.07 Norwegen Dänemark 5:8
13.05.07 Lettland USA 8:3

Montag, 14. Mai 2007 - Arena A

14.05.07 Russland Singapur 11:5
14.05.07 Schweiz Lettland 14:1
14.05.07 Schweden Tschechien 6:2
14.05.07 USA Dänemark 0:8

Dienstag, 15. Mai 2007 - Arena A

15.05.07 Schweden Russland 16:1
15.05.07 Schweiz USA 19:2
15.05.07 Tschechien Finnland 1:5
15.05.07 Lettland Norwegen 2:2

Mittwoch, 16. Mai 2007 - Arena A

16.05.07 Singapur Tschechien 2:17
16.05.07 Norwegen Schweiz 3:7
16.05.07 Finnland Schweden 2:1
16.05.07 Dänemark Lettland 3:5

Halbfinalspiele

18.05.07 Schweiz Schweden 1:3
18.05.07 Finnland Lettland 5:0

Spiel um Platz 3

19.05.07 Schweiz Lettland 7:1

Final

19.05.07 Finnland Schweden 3:7

Medaillen

1. Gold: Schweden 2. Silber: Finnland 3. Bronze: Schweiz

 

Tabellen A-Division

Gruppe A

Table

SP S U N +/- P

Gruppe B

Table

SP S U N +/- P

 

Meldungen