"Wir kamen zu selten gefährlich vors gegnerische Tor"

Interview mit Simon Stucki nach Finnland - Schweiz 

09. December 2008, 23:03  / Edith Bussard

Die Schweizer Nationalmannschaft spielte zwar gegen Finnland konzentriert und diszipliniert. "Doch wir kamen zu selten gefährlich vors gegnerische Tor", analysierte Simon Stucki nach dem Match.

Simon Stucki.
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Simon Stucki.

© Fabian Trees

Simon Stucki, das Schweizer Nationalteam hat gegen Finnland alles versucht, doch trotzdem reichte es nicht zum erhofften Punktgewinn oder Sieg. Warum?

Wir kamen zu selten gefährlich vors gegnerische Tor. Die Finnen spielten sehr aggressiv, dadurch kamen wir kaum zum Abschluss. Ansonsten vermochten wir sehr gut mitzuspielen. Sie hatten ihre Chancen und verwerteten diese.

Was war der Knackpunkt in diesem Match?

Das 2:0 der Finnen in der 52. Minute war in meinen Augen die Vorentscheidung, vorher war alles offen. Wir verzeichneten auch nach dem zweiten Treffer des Gegners zuwenig gute Abschlussmöglichkeiten.

Ist diese 0:4-Niederlage ein Dämpfer, da man keinen Treffer zu erzielen vermochte?

Nein, verloren ist verloren, mit welchem Resultat spielt keine Rolle. 0:1 wäre auch unangenehm gewesen.

3:10 verlor das Team vor einem Monat in Kuopio gegen Finnland, jetzt an der WM 0:4. Was war schlimmer?

Beides ist schlecht. Doch heute haben wir bewiesen, dass wir über Potenzial verfügen.

Das Team hat gekämpft bis zum Schluss.

Ja, wir haben alles versucht und rund 3 Minuten vor Schluss den Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzt. 0:3 lagen wir zu diesem Zeitpunkt hinten, doch im Unihockey ist vieles möglich, deshalb gaben wir nie auf. Nun schauen wir vorwärts. Es gilt sich auf das wichtige Spiel gegen Dänemark am Mittwoch abend zu konzentrieren. Diese Partie dürfen wir auf keinen Fall verlieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir ein super Spiel hinlegen werden

Interview Edith Bussard
©  swiss unihockey