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U19-Herrenteam vor grossem Umbruch
Nach U19-WM-Bronze
14. May 2009, 15:35 / Edith BussardNachdem die U19-Herren-Auswahl an den Weltmeisterschaften in Turku (Finnland) mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren Platz in den Top 4 der Welt einmal mehr bestätigt hat, steht für U19-Cheftrainer Thomas Berger ein grosser personeller Umbruch an.
swiss unihockey hat mit dem Wechsel des internationalen Unihockey-Kalenders und der Verschiebung der U19-Weltmeisterschaften von November (bisher) auf Mai (neu) profitiert. Nicht weniger als 10 Akteure bestritten vergangene Woche in Turku ihre zweiten U19-Weltmeisterschaften. Manche Spieler wie der ins All-Star-Team gewählte Pascal Meier gehörten der U19-Auswahl drei Jahre lang an.
Jetzt steht bis zu den nächsten U19-Titelkämpfen im Mai 2011 in Norwegen einer grosser personeller Umbruch an, wird doch aus dem 20-köpfigen Kader maximal 1 Spieler aufgrund seines Jahrgangs 1992 in zwei Jahren nochmals teilnahmeberechtigt sein.
Der Trainerstab hat entschieden, den Umbruch des Teams schrittweise durchzuführen. Deshalb werden nicht ausschliesslich Spieler mit Jahrgang 1992 und 1993 die nächsten Ernstkämpfe vom November bestreiten. Zu den Länderspielen gegen Schweden, Finnland und Tschechien in Brünn sollen auch mehrere WM-Kaderspieler mit Jahrgang 1991 mitgenommen werden. So wollen wir die jungen Spieler kontinuierlich ins Team einbauen und an die nächsten Titelkämpfe heranführen, erklärt U19-Cheftrainer Thomas Berger. Bis im Frühling 2010 soll das Gros der WM-Delegation 2011 stehen, ehe dann im Mai 2010 anlässlich des Talent-Treffs in Tenero der WM-Kick-off erfolgt. Das Ziel für 2011 ist der Verbleib in den Top-4-Nationen. Gerade diese letzten Weltmeisterschaften in Turku haben gezeigt, wie die hinter uns klassierten Nationen immer näher aufrücken. Es wird deshalb immer schwieriger den Platz in den ersten vier der Welt zu behalten. Eine Halbfinalqualifikation werde in Zukunft keine Selbstverständlichkeit mehr sein.
