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Wenn Schiedsrichter ins rudern kommen
SR-Ausbildung 2009
Noch dauert es mehrere Wochen bis zum Saisonstart von Mitte September. Wie die Mannschaften stecken auch die Schiedsrichter mitten in ihren Vorbereitungen. So traf sich beispielsweise die Schweizer Schiedsrichter-Elite zu einem Trainingsweeend in Nottwil.
Ein Regeltest, das Auffrischen der Spielregeln, Diskussionen über heikle Situationen sowie korrekte Verhaltensweisen auf dem Spielfeld bildeten das Schwergewicht am gemeinsamen Trainingsweekend der N1-Schiedsrichter in Nottwil. Die Weiterbildung und der gemeinsame Erfahrungsaustausch ist uns sehr wichtig, erklärt Schiedsrichter-Ausbilungsleiter Tino Erni.
Die Referees waren mit grossem Interesse mit von der Partie und zeigten ich auch begeistert vom Workshop zum Thema Körpersprache mit Schauspieler Marco Paniz sowie Theaterwissenschaftler und Kommunikationstrainer Christian Gyger. Die Körpersprache ist ein Teil der Kommunikation der Schiedsrichter. Die gilt es genauso zu beachten wie die Wortwahl, die Tonalität und die Aussprache, betont Erni. Die N1-Schiedsrichter beobachteten gegenseitig ihren Gang und ihre Körperhaltung und gaben einander nützliche Feedbacks.
Der Sport durfte an diesem Wochenende auch nicht fehlen. SK-Chef Lukas Gyger hatte hierzu gemeinsam mit Teamleiter Roman Walder einen Nottwil Challenge organisiert. Dieser bestand für die in Dreiergruppen eingeteilten Schiedsrichter aus einem speziellen Duathlon. Und wer wie IFF-Schiedsrichter Thomas Erhard weder auf der Bike-Runde um den Sempachersee noch im anschliessenden Regeltest (0 Fehler) gross ins schwitzen kam, kam danach definitiv ins rudern nämlich im zweiten Teil des Duathlons im Boot bei der Überquerung des Sempachersees.
