Erster Cupsieg für die Damen der Jona-Uznach Flames

Cupfinals 2009 - Ligacupfinal Damen 

07. March 2009, 14:39  / Simon Betschmann

Aus der Traum Cupgold für die amtierenden Kleinfeld-Schweizermeisterinnen des UHC Flamatt: Die Senslerinnen unterlagen im Ligacupfinal der Damen in Bern den Jona-Uznach Flames mit 5:8 Toren (0:4, 2:2, 3:2).

Für Jona-Uznach Flames ist dies der erste Cupsieg in der Klubgeschichte. Vor 10 Jahren war die damalige NLA-Equipe im Grossfeld-Cupfinal Giants Kloten (1:2) unterlegen. „Ich durfte damals einspielen, kam dann aber nicht zum Einsatz“, erinnert sich Janine Brönnimann. Nun hängt eine Goldmedaille um ihren Hals.

Im Ligacupfinal der Damen auf dem Kleinfeld bezwang sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen den UHC Flamatt-Sense mit 8:5 Toren. Sie profitierten dabei von einer frühen klaren Führung. Nach dem 1. Drittel lagen sie 4:0, nach 25 Minuten mit 6:0 Toren in Front. „Wir hatten die ersten 10 Minuten Mühe ins Spiel zu finden“, erklärt Flamatt-Trainer Jan Jungo. Jona-Uznach Flames hingegen agierte clever und nutze seine Chancen aus.

Allerdings musste Jona noch bange Momente überstehen, kamen die Senslerinnen doch in der Folge bis auf 2 Tore (4:6) heran. Die Gegnerinnen suchten vehementer den Abschluss. „Da kriegten wir schon leichten Bammel“, gibt Flames-Captain Susanne Häbig schmunzelnd zu. Dank der starken Defensive in der stark umkämpften Schlussphase liessen sich die St. Gallerinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

„Wir haben sicher Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Die Enttäuschung kommt erst morgen“, erklärt Flamatt-Captain Tatjana Maurer.

Ungewohnt für beide Teams war der kurzfristig anberaumte verspätete Anpfiff. Jona-Uznach Flames blieb auf der Anreise nach Bern im Stau stecken, weshalb die Partie statt um 09:30 erst um 09:45 Uhr gestartet wurde.

Edith Bussard
Kommunikation
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Diskussionsloser Cup-Sieg der Berner Hurricanes

Cupfinals 2009 - Ligacupfinal Herren 

07. March 2009, 14:39  / Simon Betschmann

Die Berner Hurricanes wurde ihrer Favoritenrolle im Liga-Cupfinal der Herren gerecht. Nur in ersten Drittel vermochten die Rapperswiler mitzuhalten. Danach war es um die St. Galler geschehen. Reto Luginbühl, der Spielertrainer der Berner, steigerte im Mittelabschnitt die Intensität und hatte damit bis zum Schluss Erfolg. Der 19:8-Sieg war letztlich der Verdienst einer kompakten Leistung der Bern.

Die Rapperswiler wussten, dass sie heute auf einen starken Gegner treffen würden. Trotz dieser Tatsache bekundeten die Hurricanes mehr Mühe als erwartet. Deshalb war es nicht erstaunlich, dass es nach dem ersten Drittel nur 5:4 hiess. Danach steigerten die Berner die Kadenz und machten den Sack frühzeitig durch in regelmässigen Abständen erzielte Tore. Dem eingeschlagen Weg blieben die Favoriten auch im Schlussdrittel treu und fertigten die Rapperswiler mit einer 19:8-Packung ab. Reto Luginbühl, der erfolgreiche Spielertrainer der Hurricanes, meinte nach dem Spiel: "Wir wussten, dass der Beginn harzig werden würde. Erst nachdem wir den Spielrhythmus im ersten Drittel gefunden haben, konnten wir uns durchsetzen. Im Mittelabschnitt haben wir das Tempo erhöht und vor allem zeigte sich unser gutes Laufspiel ohne Ball. Deshalb gab ich in den letzten 20 Minuten allen Spielern Einsätze. Vor dem Spiel hat es gekribbelt, als wir in die Halle kamen. Man kriegt schliesslich nie genug!" David Bänziger, vom Zweiten Rapperswil: "Wir haben gewusst, was heute auf uns zukommt. Wir sind bei unserem Vorsatz geblieben. Leider sind wir im Mittelabschnitt zu wenig ruhig geblieben. Die Freude überwiegt." Abschliessend meinte Bänziger: "Das Hot-Dog - Feeling fehlte."

Roland Jungi
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Liga Cupfinal Damen

Fotos: Marcel Bieri

 

Liga Cupfinal Herren

Fotos: Marcel Bieri