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Einen klaren Favoriten gibts nur in einer Serie
Wochened-Vorschau Swiss Mobiliar League
11. March 2010, 11:35 / Edith BussardNach den Herren erfolgt nun übers Wochenende auch der Playoff-Halbfinalauftakt in der Swiss Mobiliar League der Damen. Während Piranha Chur klarer Favorit gegen die Burgdorf Wizards ist, könnte das Zürcher Derby zwischen Dietlikon und den Red Ants Rychenberg Winterthur eine spannende Serie werden. In der Swiss Mobiliar League der Herren finden die Playoff-Halbfinalspiele 2 und 3 statt. Daneben besitzen der SML-Zehnte Lok Reinach sowie die NLB-Teams Uster und Kloten-Bülach zwei Matchbälle zum Klassenerhalt respektive Aufstieg in die höchste Liga.
Übers Wochenende erfolgt der Start in die Playoff-Halbfinalserien der Swiss Mobiliar League der Damen, die im Gegensatz zu den Männern (best-of-7) nach dem Modus best-of-5 ausgetragen werden. den Auftakt lanciert Piranha Chur am Freitag abend gegen die Burgdorf Wizards. Für Piranha Chur wäre es der vierte Finaleinzug nach 1998 und 2003 und 2008. Doch den Bündnerinnen fehlt der Meisterpokal noch im Palmarès. Vor 2 Jahren scheiterte man an Dietlikon, genauso wie 2003. 1998 bedeutete Rychenberg Winterthur Endstation.
In dieser Saison hat sich Team mit einem Mix aus Routiniers und jungen, talentierten Akteurinnen und Mark van Rooden als neuen Chefcoach an der Bande bewiesen, dass es mit den Zürcher Teams Dietlikon und Red Ants Rychenberg Winterthur an der Spitze mitzumischen vermögen; die Crew startet nach Abschluss der Finalrunde aus der Pole-Position in diese Playoffs.
Die Emmentalerinnen können als Aussenseiterinnen in diese Halbfinalserie starten. Aldo Casanova, seit diesem Saison bei den Burgdorferinnen Trainer, kennt von seiner früheren Tätigkeit bei Piranha den Gegner zwar sehr gut. Trotzdem vermochte man in den bisherigen Partien in dieser Saison die Bündnerinnen nicht unter Zugzwang zu brinen (2:7, 2:10, 4:8).
Geschwächtes Dietlikon
Dietlikon, der Meister der vergangenen 4 Jahre, möchte den Abschied von Trainer Marco Moser, der sich nach 10 höchst erfolgreichen Jahren auf Klubebene zurückziehen und sich auf sein Amt als Assistenztrainer des Damennationalteams konzentrieren wird, mit einem weiteren Pokal versüssen. Vergangenen Samstag hats mit dem Cupsieg gegen die Red Ants Rychenberg Winterthur knapp nicht geklappt. Revanche in diesem ewigen Duell ist nun angesagt. Allerdings müssen die Dietlikerinnen geschwächt antreten. Nach Marion Rittmeyer, Daniela Morf und Janine Wüthrich fällt nun auch Captain Simone Berner verletzungsbedingt aus. Die 30-Jährige hat sich im Cupfinal in einem Zweikampf mit Sandra Dirksen den rechten Fuss gebrochen und wird nun die Playoffs grösstenteils verpassen.
Trainer Marco Moser sieht denn nun die Red Ants Rychenberg Winterthur in der Favoritenrolle. "Klar schwächen uns die vielen Ausfälle und Winterthur steht in der Favoritenrolle. Aber wir haben junge Spielerinnen, die in die Presche springen können. Sie verdienen dank ihren guten Leistungen unser volles Vertrauen."
Die Winterthurerinnen ihrerseits haben mit dem Cupsieg Selbstvertrauen getankt und möchten den ersten Meistertitel seit 2005 feiern. Vor 5 Jahren hatten die Red Ants noch Geschichte geschrieben mit dem Triple Europacupsieg im Januar in Zürich, dem Cupsieg im März und dem Meistertitel im April.
Vermögen die Tigers zu reagieren?
In der Swiss Mobiliar League der Herren werden nach dem Auftakt gestern Mittwoch abend übers Wochenende die Halbfinalrunden 2 und 3 gespielt. Gespannt darf man insbesondere darauf sein, ob Tigers Langnau nach der deutlichen 1:7-Niederlage gegen Wiler-Ersigen vor heimischem Publikum zu reagieren vermag.
Die Tickets für die Swiss Mobiliar League liegen bereit
Entscheidungen könnten übers Wochenende in den Auf-/Abstiegsplayoffs Swiss Mobiliar League/NLB fallen. Nachdem Cupfinalist Waldkrich-St. Gallen im Eilzugstempo den Ligaerhalt (gegen Langenthal-Aarwangen) bereits vor eineinhalb Wochen realisiert hatte, fehlt nun Lok Reinach noch ein Sieg dazu. In den NLB-Duelle besitzen der UHC Uster und die Kloten-Bülach Jets die Chance zum Aufstieg in die höchste Spielklasse dies als Folge der Aufstockung der SML von heute 10 auf künftig 12 Teams. Uster (gegen Sarganserland), Kloten-Bülach (gegen Zug United) und Lok Reinach (gegen die Bern Capitals) führen in ihren Best-of-7-Serien mit 3:1. Übers Wochenende findet nun Runde 5 und, wenn nötig, Runde 6 statt.
Noch keine Entscheidung ist in den Auf-/Abstiegsplayoffs der Swiss Mobiliar League/NLB Damen möglich. Hier muss der UHC Höfen ausgerechnet gegen die Nachbarinnen des UHC Thun in einer Best-of-5-Serie stechen. Der Start erfolgt an diesem Wochenende.
