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Häufigste Fragen zu der neuen E-Junioren Meisterschaft
Junioren E
Der Chef Ausbildung nimmt Stellung zu den häufigsten Fragen.
Allgemein
Warum wurde die Wettkampfform bei den E-Junioren geändert?
Zum einen ist es eine klare Aufgabe von Jugend + Sport im Zusammenhang mit J+S-Kids stufen- resp. kindergerechte Wettkampfformen anzubieten. swiss unihockey hat aber auch festgestellt, dass viele Teams auf der Stufe Kinderunihockey (D-, E-Junioren) schon sehr leistungsorientiert ausgerichtet sind. Die besten Spieler werden forciert, während andere kaum oder gar nicht zum Einsatz kommen...
Wie informieren wir die Eltern und Funktionäre über die Neuerungen?
swiss unihockey wird den Vereinen bis Mitte September Informationsbroschüren zur Verfügung stellen, welche sie allen Interessiereten abgeben können. Sämtliche Informationen sind auch auf dem Internet verfügbar.
Ist das nun die definitive Wettkampfform für die Zukunft?
swiss unihockey wird diese Projektmeisterschaft aufmerksam verfolgen und mit den Spielern, Trainern, Vereinen und Eltern analysieren. Es wird nicht ausgeschlossen, dass für die Saison 2009/10 noch Anpassungen nötig sind.
Spielerwechsel
Warum werden die Spielerwechsel vorgegeben?
Wir sind der Überzeugung, dass auf dieser Stufe alle Spieler gleichviel eingesetzt werden sollen. Natürlich ist der körperliche, geistige und spielerische Entwicklungsstand der Spieler häufig unterschiedlich, dies darf in diesem Alter aber nicht das Selektionskriterium sein. Nicht nur die stärksten und grössten Kinder sollen die Chance erhalten sich weiterzuentwickeln... Mit dem vorgegebenes Rotations-Prinzip geben wir allen Kindern die Garantie am Wettkampf nicht nur dabei sein sondern mitspielen zu dürfen.
Wie soll ich die Spielerwechsel reibungslos organisieren?
Die Spieler müssen in Reihenfolge der Rückennummer (aufsteigend) eingesetzt werden. Natürlich dürfen die Spielertrikots zwischen (aber nicht während) den Spielen gewechselt werden. Wir empfehlen, den jeweiligen Wechsel auf der Bank vorzubereiten, d.h. in der richtigen Reihenfolge zu sitzen. Während die obersten drei Spieler auf Spielfeld einwechseln, setzten sich die ausgewechselten Spieler unten auf die Auswechselbank. Danach rutschen sie bei jedem Wechsel nach, bis sie wieder zuoberst und für den nächsten Einsatz bereit sind.
Wie und wer signalisiert den Spielerwechsel?
Der Spielerwechsel wird durch ein Signal des Spielsekretariats vorgegeben. Eine CD mit dem Wechselrhythmus wird von swiss unihockey kostenlos zur Verfügung gestellt. Allen an der Meisterschaft angemeldeten Teams wird eine solche CD spätestens Ende August zugesendet. Eine weitere Lösung wäre ein Sporttimer (siehe Aktionsangebot) welcher zusätzlich noch die Trainingsarbeit unterstützen kann. Achtung: Die Zeit bei einem Wechsel wird nicht unterbrochen, dass bedeutet, dass die nächsten 90 Sekunden jeweils mit dem Wechselton beginnen. Je schneller die Spieler wechseln, desto mehr können sie spielen
Wieviele Spieler müssen im Team sein?
Ein Team sollte mindestens aus 6 Feldspielern bestehen, damit man auch den Spielerwechsel vollziehen kann. Es ist zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs notfalls erlaubt, Spieler eines gegnerischen Teams mitspielen zu lassen. Das muss jedoch an der Trainerbesprechung abgemacht werden.
Spielplan
Warum spielen wir nicht gleich oft gegen jeden Gegner?
Der Spielplan wurde bewusst so gewählt, dass keine Meisterschafts- oder Jahrestabelle möglich ist. Der Fokus liegt darin, dass alle Teams mehr Spiele (und Spielzeit) bei einer gleich bleibenden Tagesstruktur (Zeitfenster von 3 Stunden) haben. Die Gruppeneinteilung und grösse wurde den Regionen angepasst.
Warum Spielen wir 2 Spiele hintereinander?
Bei einer aufgeteilten 6er Gruppen ist es leider nicht anders möglich Doch jedes Team wurde mindestens 1x so eingeteilt. Wir sind überzeugt, dass es für die Kids kein Problem ist 2x 21 Min. mit einer grösseren Pause (9 Min.) dazwischen zu spielen. Vor allem wenn man nun ja alle Spieler einsetzt
Spielleiter
Braucht es keine Schiedsrichter?
Doch, es müssen aber nicht ausgebildete Schiedsrichter sein, daher sprechen wir von Spielleitern. Es können auch Trainer, J+S-Leiter, Funktionäre, sachkundige Eltern sein. Die Regeln müssen natürlich eingehalten werden, doch der Spielleiter sollte den Kindern wenn nötig auch kurz erklären, warum er etwas abpfeifft. Die wenigsten Kinder können die Schiedsrichterzeichen interpretieren!
Wie verhält sich der Spielleiter bei einem Spielerwechsel? Nach einem Tor?
Bei einem Wechsel zeigt der Spielleiter den Ballbesitz (Spielrichtung) und Ort (nächstmöglicher Bullypunkt). Das Spiel wird durch einen Pfiff des Spielleiters freigegeben, sobald alle Spieler auf dem Spielfeld stehen. Wenn ein Team absichtlich den Wechsel verzögert, wird das Team zuerst verwarnt und bei Wiederholung wenn notfalls bestraft (ein Spieler weniger während einem Einsatz!).
Gibt es Strafen?
Ja, doch die Spieler sollen zuerst verwarnt werden. Wenn sich jedoch das gleiche Vergehen mehrmals wiederholt, wird der Spieler auf die Wechselbank geschickt und die beiden Teammitglieder müssen den Einsatz alleine zu Ende Spielen.
Fair-Play
Welche Massnhamen werden für die Förderung des Fair-Play-Gedankens getroffen?
Fair-Play und Respekt ist ein zentraler Punkt für die Ausbildung und Wettkampfphilosophie von swiss unihockey. Jedes Spiel beginnt mit der Begrüssung (Shakehands) und endet mit der Verabschiedung des Gegners und Spielleiters. Der Spielleiter achtet darauf, dass in jeder (Spiel-)Situation dass der Fair-Play-Gedanke beücksichtigt wird.
Wie wird die Resultat-Meldung gemacht?
Der Organisator meldet die Spielresultate dem Verband mittels Resultatmeldung (Internet).
