Organisation Projektmeisterschaft Saison 2009/10

Junioren E 

1. Organisationsform

Die E-Juniorenteams sind in 6er, 7er und 8er Gruppen eingeteilt. Sie absolvieren insgesamt 6 Spieltage. Die Spieltage werden am Samstag oder Sonntag in Form von Tagesturnieren durchgeführt. Meisterschaftstabellen über die ganze Saison gibt es keine.

2. Spielbetrieb

Jede Gruppe wird an den Spieltagen in die beiden Spielblöcke „Früh“ oder „Spät“ (jeweils ein Zeitfens-ter von total 3-4 Stunden) aufgeteilt. Bei 4 Teams wird eine einfache Runde mit 3 Spielen, bei 3 Teams eine doppelte Runde mit 4 Spielen gespielt. Ein Spieltag dauert 3-4 Stunden für ein Team. Die Spielpaarungen und die Zuteilung zu den Spielblöcken „Früh“ und „Spät“ werden durch swiss unihockey für jeden Spieltag gemäss Meisterschaftsaufgebot (Internet) neu bestimmt.

Durch die Aufteilung in die Spielblöcke „Früh“ und „Spät“ ist es Spielplantechnisch nicht möglich, dass jedes Team die gleiche Anzahl Spiele gegen den jeweiligen Gegner austrägt. Die Teams werden zum Beispiel gegen das Team A 4x und gegen das Team B 2x antreten.

3. Spielplan

Den Spielplan können Sie den Meisterschaftsdaten, Spielplanschlüssel bzw. Modus entnehmen.

4. Spieldauer

Ein Spiel dauert 24 Minuten (ohne Pause) für 4er-Gruppen, respektive 21 Minuten bei 3er-Gruppen. Das ergibt eine totale Spielzeit von 72 (84) Minuten pro Spieltag und Team.

Der Spielintervall wurde angepasst. Die 6er- und 7er-Gruppen verfügen über einen Spielintervall von 45 Minuten. Die 8er-Gruppen spielen einen Intervall von 30 Minuten pro Block (ein Block = zwei Spie-le). Teams mit zwei aufeinander folgenden Spielen erhalten damit eine grössere Pause. Beachten Sie dazu den entsprechenden Spielplanschlüssel.

5. Spielleitung

Die Spielleiter (Schiedsrichter) werden vom Organisator gestellt. Vorzugsweise werden Trainer, J+S-Leiter oder Schiedsrichter eingesetzt.

6. Trainerbesprechung

15 Minuten vor der ersten Partie, für Gruppe „Früh“ um 08.45 Uhr und Gruppe „Spät“ um 12.45/13:00 Uhr findet beim Sekretariat eine Trainerbesprechung statt. Dort erhalten die Trainer vom Organisator die letzten Informationen.

7. Teamgrösse

Ein Team besteht aus 6 (minimal) bis 14 (maximal) Spielern. Pro Team befinden sich 3 Feldspieler und ein Torhüter gleichzeitig auf dem Spielfeld. Besteht ein Team aus weniger als 6 Spielern, ist es zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs notfalls erlaubt, Spie-ler eines gegnerischen Teams mitspielen zu lassen. Das muss jedoch an der Trainerbesprechung abgemacht werden.

8. Spielberechtigung

A) Lizenz Die Trainer und Betreuer tragen die Verantwortung, dass die Spieler gemäss Spielbericht eine gültige E-Juniorenlizenz von swiss unihockey besitzen. Der Organisator prüft den Originalspielbericht mit dem Zusatz-Spielbericht (gleiche Anzahl Spieler). Verfehlungen werden mit dem entsprechenden Rapportformular swiss unihockey mitgeteilt.

B) Spielbericht Die Spieler müssen vor dem ersten Spiel in der Reihenfolge der Rückennummer (aufsteigend, mit der tiefsten Nummer beginnend) auf dem Spielbericht eingetragen werden. Jedes Team füllt für das ganze Halbtagesturnier nur einen Spielbericht aus. Die beiden ersten Teams des Halbtages benutzen den gleichen Spielbericht (Team A – Team B).

C) Zusatz-Spielbericht Vor jedem Spiel wird die Wechselreihenfolge fortlaufend (keine Doppeleinsätze eines Spielers) im Zusatz-Spielbericht eingetragen. Die Wechselreihen-folge darf innerhalb des Spiels nicht mehr verändert werden. Auf dem Zusatz-Spielbericht können alle 3 bzw. 4 Spiele pro Team eingetragen werden. Für jedes Spiel kann die Wechselreihenfolge neu fest-gelegt werden. Ebenfalls wird das Resultat auf dem Zusatz-Spielbericht eingetragen. Hält sich ein Team nicht an diese Regeln und die Wechselreihenfolge, wird dies vom Organisatoren mittels Rapportformular an swiss unihockey gemeldet und das Team muss mit Konsequenzen rechnen.

- Kurzbeschreibung

Vor dem Turniertag wird ein normaler Spielbericht Meisterschaft (original) ausgefüllt. Dieser gilt für den ganzen Tag. Die beiden ersten Teams des Halbtages benutzen den gleichen Spielbericht (Team A – Team B). Für das Spiel 1 - 4 muss zudem der Zusatz-Spielbericht ausgefüllt werden. Auf diesem Beiblatt können Sie nun die Einsatz-Reihenfolge der Spieler (beginnend mit dem Torwart) fortlaufend (keine Doppeleinsätze) neu definieren. Die Spielernummern auf dem Zusatz-Spielbericht müssen mit dem Original-Spielbericht übereinstimmen.

Dieses Beiblatt "Zusatz-Spielbericht" wird jeweils 15 Minuten vor dem Anpfiff dem Jurytisch abgege-ben und kann dort vom Schiedsrichter, Organisator sowie Gegnerteam eingesehen werden. Der Schiedsrichter oder Jurytisch notiert nach dem Spiel das Ergebnis auf beide Beiblätter. Der Trainer des Heimteams unterschreibt auf seinem Beiblatt "Zusatz-Spielbericht". Der Schiedsrichter prüft die Ausführungen und unterschreibt ebenso.

Dieses Beiblatt wird nach dem letzten Spiel beim Jurytisch abgegeben. Das Original geht an swiss unihockey, der grüne Durchschlag an den Organisator und der Blau an das Team.

Der Organisator meldet die Resultate an swiss unihockey und hängt die Tagesrangliste (muss nicht eingesandt werden) beim Hallenausgang sowie Jurytisch auf.

Zusatz- Spielbericht (45.3kB/pdf)
Zusatz- Spielbericht - MUSTER (59.4kB/pdf)

9. Vorgegebene Wechsel / Spieleraustausch

Nach jeweils 90 Sekunden unterbricht das Spielsekretariat das Spiel (Timer, Matchuhr, Signal-CD*). Dann müssen alle Feldspieler das Feld verlassen. Die neuen Spieler werden dem Zusatz-Spielbericht (siehe auch 8. Spielberechtigung) entsprechend fortlaufend eingesetzt. (Bsp. 4+6+7, 8+10+11, 12+4+6, 7+8+10, etc.). Die Mannschaft, die vor dem Unterbruch in Ballbesitz war (durch Spielleiter angezeigt), nimmt das Spiel beim nächsten Bullypunkt auf Pfiff des Spielleiters wieder auf.

10. Torgrösse

Für alle offiziellen Spiele der E-Junioren Meisterschaft werden die Tore verkleinert. Eine entsprechen-de Vorrichtung** für zwei Tore wird von swiss unihockey allen teilnehmenden Mannschaften kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Torverkleinerung wird oben an der Querlatte und an den beiden Pfosten angebracht. Das Tor wird so um 25 cm in der Höhe verkleinert, bleibt aber gleich breit.

Die Vorrichtungen werden jedem Verein mit einer E-Juniorenmannschaft noch vor dem Meister-schaftsstart automatisch zugestellt.

Weisung PDF-Format (48kB/pdf)
Directive (34.1kB/pdf)

11. Turnierorganisation - Wer macht was?

ORGANISATOR

  • Schiedsrichter sind organisiert. Pfeife, Schiedsrichterkarte und Schreibwerkzeug bereit.
  • Schiedsrichter werden instruiert (Spielregeln und Modus)
  • Signal-CD testen und bereitlegen
  • Torverkleinerungen montieren
  • Plakat „Resultate- und Tagestabellen“ aufhängen
  • Spielberichte und Zusatz-Spielberichte bereitlegen
  • Broschüre Junioren E (Unihockey – Kids / Junioren E) bereitlegen
  • Broschüren im Eingangsbereich für die Zuschauer bereitlegen
  • Am Ende des Turniers die Resultate an swiss unihockey melden und die Spielberichte sowie Zusatz-Spielberichte per A-Post einschicken (swiss unihockey)

SPIELSEKRETÄR

  • Besprechung 15 Minuten vor der ersten Partie (Gruppe Früh/Spät) mit sämtlichen Trainern
  • Lizenzkontrolle (Vergleich Lizenzen und Spielbericht)
  • Start der Signal-CD
  • Unterstützung des Schiedsrichters (Tore notieren, etc.) und Bedienung der Matchuhr
  • Prüft während dem Spiel die Wechselreihenfolge (siehe Zusatz-Spielbericht). Verfehlungen werden dem Schiedsrichter gemeldet. Das fehlbare Team wird ermahnt. Weitere Verfehlungen werden rapportiert und swiss unihockey gemeldet.

SCHIEDSRICHTER

  • Die Kleidung unterscheidet sich von den beiden Teams (wenn möglich Schiedsrichtertenu oder Vereinstrainer).
  • Kennt die Spielregeln und Modus der Junioren E (Spielregeln in der Broschüre kurz durchgelesen)
  • Erhält vom Organisator eine Pfeife, Schiedsrichterkarte und ein Schreibwerkzeug
  • Unterschreibt am Schluss der Partie den Zusatz-Spielbericht (bitte kurz Einträge prüfen).

 

* Die Signal-CD kann bei swiss unihockey kostenlos bezogen werden. Ein Timer ist im Shop von swiss unihockey erhältlich.

** Weitere Exemplare der Torverkleinerung sind im Shop von swiss unihockey erhältlich.