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Wettkampfsystem / Philosophie im Kinderunihockey
Junioren E
So, wie man spielen will, muss man trainieren und so, wie man trainiert, wird man spielen.
Im Ausbildungsprogramm von swiss unihockey Unihockey manual Ausbildungskonzept für Unihockeyvereine werden die Art und die Anzahl der Wettkämpfe auf den verschiedenen Ausbildungsstufen beschrieben. Wir sind überzeugt, dass die Festlegung der Wettkampfform die Trainingsinhalte entscheidend beeinflusst.
swiss unihockey wird die Umsetzung dieses zentralen Punktes der Nachwuchsförderung sukzessive vorantreiben. In den nächsten Jahren werden deshalb die Wettkampfsysteme der allerjüngsten Juniorenstufen kontinuierlich vom bisherigen resultatorientierten Meister-schaftsbetrieb mit Jahreswertung und Tabellen in kindgerechte und vor allem stufengerechte Wettkampfformen überführt.
E-Junioren Meisterschaft
In einem ersten Schritt wurde das Wettkampfsystem der E-Junioren auf die Saison 2008/2009 geändert und auf die Saison 2009/2010 weiter optimiert. Folgende Eckpfeiler wurden dabei umgesetzt:
Einzelturniere statt Saisonmeisterschaft:
Es soll an jedem Spieltag neue Sieger geben. Es wird keine Jahrestabelle geführt. Jeder Spieltag ist in sich abgeschlossen und findet keine Fortsetzung. Dadurch wird das taktische und resultatorientierte Denken der Erwachsenen zugunsten von freiem und kreativem Spielen ohne Druck abgelöst.
Mehrere Spiele/Gegner, kürzere Spielzeit pro Spiel:
Die Kinder sollen an jedem Spieltag mehreren Teams begegnen. Mehrere kürzere Spiele gegen verschiedene Gegner sorgen für mehr Abwechslung.
Gleichviel Spielzeit für alle:
Durch ein einheitliches Wechselsystem wird gewährleistet, dass alle Kinder gleich viel Spielzeit erhalten. Taktische Manöver und das Forsieren der besten Spieler werden so nicht mehr möglich sein.
Einfache Regeln und Spielleiter statt Schiedsrichter:
Ein vereinfachtes Regelwerk ermöglicht, dass die Kinder die Regeln kennen lernen und trotzdem nicht überfordert werden. Die Spiele werden nicht von ausgebildeten Verbandsschiedsrichtern, sondern von Spielleitern (Trainer, J+S-Leiter, Funktionäre usw) des lokalen Organisatoren geleitet.
Vielseitige Ausbildung:
Die Spieler sollen, damit eine frühzeitige Spezialisierung vermieden wird, immer wieder auf neuen Positionen (inkl. Torhüter) eingesetzt werden.
Richtiges Material:
Die Kinder sollen mit Juniorenstöcken spielen. Die Stocklänge sollte idealerweise der Stock steht direkt vor dem Kind - in den Bereich zwischen dem Bauchnabel und dem Brustbein reichen (nicht länger). Die Stockhärte (Flex) sollte auch eher weich sein. Idealerweise ist die Schaufelbiegung möglichst gering (nicht mehr als 1cm).
Angepasste Torgrösse:
Die Torgrösse wird den kleinen Torhütern angepasst und entsprechend verkleinert. Damit sollen die Abwehrmöglichkeiten der Torhüter erhöht und die Schusspräzission der Feldspieler gefördert werden.
