Events
Cool and clean
Präventionsprogramm
Was ist «cool and clean»?
«cool and clean» ist das grösste Präventionsprogramm im Schweizer Sport. «cool and clean» steht für fairen und sauberen Sport. «cool and clean» vereint seit Februar 2006 alle bisherigen Präventionsprojekte (LaOla, Sport rauchfrei und «cool and clean» Talents) in einem einzigen Programm.
Primäre Zielgruppen und Ziele
Primäre Zielgruppen sind die rund 550000 Jugendlichen (Alter von 10 20 Jahren) und rund 80000 Leitenden, die in der Schweiz Sport treiben und bei Jugend und Sport (J+S) registriert sind. Diese können direkt über die eigenen Kanäle des organisierten Sports (J+S, Verbände und Vereine von Swiss Olympic) angesprochen und zum Mitmachen bei «cool and clean» bewegt werden. Über den organisierten Sport können über 60 Prozent der 860000 Jugendlichen in der Schweiz erreicht werden. Bereits seit zwei Jahren ist «cool and clean» bei den 6500 Swiss Olympic Talents (Nachwuchsleistungssport) sowie den rund 350 Trainern eingeführt und bekannt. Den Swiss Olympic Talents wie auch den 700 Spitzensportlern kommt eine besondere Bedeutung zu: Sie nehmen für die 550'000 Jugendlichen die Rolle als Vorbilder wahr. Aktuelle Zahlen (Seit Mitte März 2006 kann man sich bei «cool and clean» anmelden): Bis heute haben sich 849 Teams mit 18190 Jugendlichen sowie 245 Kader und Swiss Olympic Label Schulen mit insgesamt 4444 Talents bei «cool and clean» angemeldet. Unter anderm sind bis heute 30 Unihockeyteams angemeldet...
Wie funktioniert «cool and clean»?
Durch «cool and clean» wird sauberer und fairer Sport insbesondere im Jugendbereich eine Selbstverständlichkeit. Als inhaltliche Leitidee dienen fünf Commitments (Abmachungen): 1. Ich will meine Ziele erreichen! (Jugendsport) / Ich will an die Spitze! (Swiss Olympic Talents) 2. Ich verhalte mich fair! 3. Ich leiste ohne Doping! 4. Ich meide Tabak, Alkohol und Cannabis! 5. Ich ! Wir ! (eigenes Commitment) Die Sportlerinnen und Sportler bekennen sich zu den fünf Commitments, indem sie sich auf der Internetseite www.coolandclean.ch anmelden. Durch ihr JA, übernehmen sie Eigenverantwortung und verpflichten sich, die Commitments einzuhalten. Dazu gehört auch die Formulierung eines eigenen Commitments. Verschiedenste Massnahmen (Events, pädagogisch-didaktisches Material, usw.) und Motivationsartikel sowie die Zugehörigkeit zur «cool and clean»-Community sollen die Jugendlichen zum Mitmachen bewegen.
Spitzensportlerinnen und -sportler machen bei «cool and clean» mit!
Bei «cool and clean» übernehmen Leitende, Trainerinnen und Trainer sowie Spitzensportlerinnen und Spitzensportler durch ihr Verhalten eine Vorbildfunktion. Spitzensportlerinnen und -sportler bekennen sich mit ihren persönlichen Statements zu «cool and clean» und gehören damit zur «cool and clean»-Community (Auszug aus der Spitzensportler-Liste): Roger Federer, Tennis, Spitzensportler: «Gib Gas und glaube an Dich!» Lars Hezel, Eishockeyspieler, U 17: «Mit Doping bewegst Du Dich schnell auf dünnem Eis!» Andreas Küttel, Skispringer: «Den Kick hole ich mir auf der Sprungschanze!» Petra Kundert, Unihockey, Nationalmannschaft: «Ich respektiere meinen Gegner immer, auch bei vollem Körpereinsatz!»
Der Präventionsansatz
«cool and clean» liegt ein zeitgemässer Präventionsgedanke zugrunde, basierend auf den neusten Erkenntnissen in diesem Fachgebiet. «cool and clean» versteht sich als Programm für eine ganzheitliche, praxisbezogene und bedürfnisorientierte Prävention. Wirkungsvolle Prävention geschieht im Alltag und muss langfristig verankert werden. Moderne Prävention darf nicht ausschliesslich den Weg der Wissensvermittlung oder der Warnung wählen. In den Lebens- und Alltagswelten sind Verständnis, Engagement und Kompetenz für eine gesunde und aufbauende Lebensgestaltung zu entwickeln. Im Vordergrund stehen daher die Eigenverantwortung der Jugendlichen (keine Nulltoleranz) und die Vorbildfunktion von Erwachsenen (Spitzensportlerinnen und -sportler, Trainer und Trainerinnen, Leitende). Personen, die in einer spezifischen Funktion mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, werden innerhalb dieses Präventionsansatzes geschult und spezifisch ausgebildet, damit sie bewusst die Schutzmechanismen der Jugendlichen fördern, gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen und richtig reagieren können. Der Erfolg des Programmes «cool and clean» wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
