So wars bisher
U19-WM 2007 in der Schweiz (Kirchberg und Zuchwil): 1. Schweden. 2. Tschechien. 3. Finnland. 4. SCHWEIZ. 5. Lettland. 6. Norwegen. 7. Slowakei. 8. Polen (Absteiger in die B-Division/Aufsteiger aus B-Division: Dänemark).
U19-WM 2005 in Lettland: 1. Schweden. 2. Finnland. 3. SCHWEIZ. 4. Lettland. 5. Tschechien. 6. Norwegen. 7. Polen. 8. Dänemark.
U19-WM 2003 in Tschechien: 1. Finnland. 2. Schweden. 3. Tschechien. 4. SCHWEIZ. 5. Norwegen. 6. Lettland. 7. Dänemark. 8. Russland.
U19-WM 2001 in Deutschland: 1. Schweden. 2. SCHWEIZ. 3. Finnland. 4. Lettland.
Zurück aufs Treppchen
Vorschau U19-Weltmeisterschaften in Finnland
30. avril 2009, 10:30 / ebuNach dem undankbaren 4. Platz im November 2007 will die U19-Herren-Nationalmannschaft an den bevorstehenden Titelkämpfen in Turku zurück aufs Podest. Übers Wochenende bestreitet das Team ein letzte, dreitägige Vorbereitung ehe am Montag der Abflug nach Finnland erfolgt.
Während vielen Jahren gehörte der Mai den Titelkämpfen der A-Nationalteams. Seit der Umstellung des internationalen Kalenders 2008 figurieren diese neu im Dezember, die Nachwuchsweltmeisterschaften gehen statt im November neu im Mai über die Bühne.
So sind die jungen Akteure nun am Saisonende nochmals gefordert. Vom 6. bis 10. Mai finden in Finnland die 5. U19-Weltmeisterschaften statt. Das Ziel des Schweizer U19-Nationalteams ist klar definiert: „Wir wollen eine Medaille“, erklärt Cheftrainer Thomas Berger. Es wäre das dritte Edelmetall nach Silber 2001 und Bronze 2005. 2003 in Tschechien und 2007 in der Schweiz hatte man jeweils mit dem undankbaren 4. Platz vorlieb nehmen müssen. Nun will die U19 also zurück aufs Podest.
„Damit wir die Halbfinals erreichen, müssen wir bereits in den Gruppenspielen eine gute Leistung zeigen“, betont Berger. Dass man sich auf der höchsten Nachwuchsstufe keine Fehler erlauben darf, zeigte sich in den Freundschafts-Länderspielen vom vergangenen Wochenende in Zuchwil gegen den Vizeweltmeister Tschechien (6:6, 6:7). Glänzende Phasen wechselten sich mit Momenten vieler Einzelfehler ab. „Wenn wir die Fehlerquote an den Weltmeisterschaften tief zu halten vermögen, dann liegt mit diesem Team viel drin.“
Frühe Anspielzeiten
Den letzten Feinschliff gibt sich die Equipe vom Freitag bis Sonntag anlässlich eines Trainingsweekends im Raum Kloten. Am Montag Nachmittag erfolgt der Abflug. Ab Mittwoch warten in der Vorrunde der Gruppe A die Titelverteidiger aus Schweden, die aufstrebenden Letten (2005: 5. Rang) und die hungrigen Aufsteiger aus Dänemark. Zwei der drei Vorrundenspiele müssen die Eidgenossen vormittags bestreiten. „Ähnliches haben wir an verschiedenen Turnieren bereits erlebt, daran sollten die Spieler gewöhnt sein.“
Ein offensives und schnelles Unihockey wollen die Schweizer in Turku zeigen, die Partien bestimmen und mit viel Ballbesitz das Spielgeschehen kontrollieren. Thomas Berger setzt zusammen mit seinen Assistenten Daniel Hardegger und Marcel Kaltenbrunner auf Erfahrung. 10 Akteure waren bereits an den letzten U19-Titelkämpfen im November 2007 im heimischen Kirchberg und Zuchwil mit von der Partie. Acht Spieler verfügen über Erfahrung in der höchsten Unihockey-Liga, der Swiss Mobiliar League. „Natürlich wäre es gut, wenn die Anzahl noch höher wäre, aber es sind bereits einige mehr als noch an den letzten Weltmeisterschaften 2007“, so Berger. Er schätzt denn das WM-Team stärker ein als dasjenige von 2007 (4. Rang).
Zu den Routiniers mit Erfahrung auf höchster Stufe zählt beispielsweise Philipp Fankhauser, der zweieinhalb Wochen nach dem Gewinn des Schweizer Meistertitels mit Wiler-Ersigen nun seine zweite U19-WM bestreitet. 2007 war er Topskorer der U19-WM-Mannschaft. Einer der U19-WM-Debütanten mit Erfahrung in der Swiss Mobiliar League ist Marc-Oliver Gerber, der mit den Tigers Langnau Anfang März Cupsieger (1 Tor/1 Assist) geworden und im April in sämtlichen 5 Playoff-Finalpartien zum Einsatz gekommen war. Manche Spieler, teilweise auch aus Aktivligen, wurden fürs WM-Kader nicht berücksichtigt, „weil sie nichts ins Team, in keine der Rollen oder nicht in unsere Spielphilosophie passen“, begründet Berger.
Favorit auf Gold ist der Titelverteidiger und dreifache U19-WM-Goldmedaillengewinner Schweden. Die einheimischen Finnen, die Tschechen, die Schweiz und Letten zählen ebenfalls zu den Medaillenkandidaten.



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