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Die Schweizer WM-Vorbereitung

Im WM-Jahr 2010 wird die Schweizer Herren-Nationalmannschaft als Vorbereitung zweimal die „Euro Floorball Tour“ mit Länderspielen gegen die Top-Nationen Finnland (Weltmeister), Schweden (sechsfacher Weltmeister) und Tschechien (zuletzt WM-Vierter) bestreiten: Vom 23. bis 25. April ist die Schweiz Gastgeber und empfängt die Gegner anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums von swiss unihockey zu Partien im Hauptbahnhof Zürich. Im November treffen sich die Top-4-Nationen dann als letzte Standortbestimmung in Finnland.

Nach den guten Erfahrungen im Jahr 2008 planen René Berliat und Peter Düggeli mit den WM-Kandidaten erneut einen Sportler-WK, der auf drei einzelne Wochen in Tenero (Ende Juni) sowei Magglingen (Anfang November und Ende November) aufgesplittet wird. Ob die Auswahl das internationale Wochenende im September (10. bis 12. September) ebenfalls für Länderspiele nutzen wird, ist noch unklar.

Schweiz trifft auf Lettland, Polen und Singapur

Herren-Weltmeisterschaften 2010 

08. February 2010, 13:04  / ebu

Nach Abschluss der WM-Qualifikationsturniere stehen sämtliche Gruppengegner der Schweizer Unihockey-Herren-Nationalmannschaft für die Endrunde vom Dezember in Helsinki (Finnland) fest: Polen und Singapur komplettieren die Gruppe B, in der die Schweizer und Letten gesetzt waren.


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Der provisorische Herren-WM-Spielplan ist bekannt. Die Schweiz (von links in rot Markus Gerber, Christoph und Matthias Hofbauer) wartet zum Auftakt Lettland.

© Fabian Trees

Vom 4. bis 11. Dezember werden die 8. Herren-Weltmeisterschaften nicht mehr wie bislang in 2 Divisionen à 10 Teams, sondern nur noch in 1 Division mit 16 Teams ausgetragen. Während die Top-4-Mannschaften der letzten Titelkämpfe als Gruppenköpfe sowie die Mannschaften auf den Rängen 5 bis 7 und der B-Divisionsaufsteiger Deutschalnd als Zweite in den 4 Vorrundengruppen fix gesetzt wurden, kämpften nun die restlichen Mannschaften in verschiedenen Qualifikationsturnieren um die restlichen 8 WM-Tickets.

Nach Abschluss dieser Turniere kennt die Schweiz, die 2008 WM-Bronze errungen hatte, nun neben dem WM-Fünften Lettland auch die weiteren Gruppengegner:

  • Singapur setzte sich im Qualfiikationsturnier des Asien- und Ozeanien-Verbandes durch. 
  • Polen sicherte sich als zweitplatziertes Team eines europäischen Qualifikationsturniers vor heimischem Publikum die Endrundenteilnahme. 

Singapur hatte an den letzten Titelkämpfen den 15. Gesamtrang (5. B-Division) erreicht und weist als bislang beste WM-Schlussklassierung Rang 12 (1996) aus. Polen hatte 2008 als Zweiter der B-Division hinter Deutschland den Aufstieg in die A-Division und die damit verbundene direkte WM-Finalrundenteilnahme für 2010 knapp verpasst.

Zum Auftakt gegen Lettland

Der vorliegende, provisorische WM-Spielplan sieht für die Schweiz gleich zum WM-Auftakt am Samstag, 4. Dezember, das vermutlich härteste Gruppenspiel gegen Lettland vor. Danach folgen Polen (6. Dezember) und Singapur (7. Dezember).

Als Gruppensieger dürfte die Schweiz im Viertelfinal (9. Dezember) auf das nominell zweistärkste Team der Gruppe A, Russland, treffen. Als Gruppenzweiter würde im Viertelfinal (8. Dezember) der Favorit der Gruppe A, Weltmeister und Gastgeber Finnland, warten.

Die Halbfinals finden am Freitag, 10. Dezember, die Medaillenspiele am Samstag, 11. Dezember statt. Die WM-Partien finden in der Hartwall-Arena in Helsinki (Kapazität 13 500 Zuschauer) sowie der Energia-Arena in Vantaa (Kapazität 3000 Zuschauer) statt; die Schweiz wird sämtliche Gruppenspiele in der Hartwall-Arena austragen.

Tickets

Gast Reisen Utzenstorf, der offizielle Reise- und Transportpartner von swiss unihockey, ist derzeit daran diverse Ticket- und Reiseangebote für interessierte Fans auszuarbeiten. Diese dürften bis Mitte März vorliegen.

Die Finnen haben den Ticketvorverkauf gestartet. Generell gehen die Organisatoren moderne Wege und informieren Fans und Interessiere nicht nur auf einer Event-Homepage, sondern auch via twitter (floorball2010), YouTube (floorball2010) und Facebook (World Floorball Championship 2010).

Source: IFF und WM-OK
Edith Bussard
©  swiss unihockey