Abwechslungsreiche Schiedsrichterweiterbildung
Schiedsrichterausbildung
Was haben Auftreten, Körpersprache, Umgang mit Medien und Wettmöglichkeiten mit Stockschlägen, Regeländerungen, Regeltest, Stellungsspiel und Trainingslehre zu tun?
Alle vorgenannten Themen haben die Nationalliga- und die Förderkader-Schiedsrichter dieser Stufe an ihren Weiterbildungstagen in Nottwil bearbeitet. Erstmals haben auch die Schiedsrichter, welche vorwiegend Spiele der Swiss Mobiliar League der Damen leiten, an diesem Kurs der Spitzenschiedsrichter von swiss unihockey teilgenommen.
Beinahe den ganzen Freitag gestaltete Marco Paniz. Aufbauend auf dem im Vorjahr Gelernten, hat er mit den Unparteiischen die Wirkung des Schiedsrichters und dessen Körpersprache beleuchtet. Mit vielen praktischen Beispielen und Videosequenzen aus der abgelaufenen Saison, gelang es ihm mit seiner frischen Art, die Schiedsrichter herauszufordern und zu fördern. Bevor das Fussball WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Honduras begann, widmeten sich die Schiedsrichter dem Thema ‚Umgang mit Medien’. Die Schiedsrichter entschieden sich zudem, das bislang als Richtline der Kommission verfasste Bekenntnis, sich keine materiellen Vorteile aus der Funktion des Spielleiters zu verschaffen, durch die Unterzeichnung eines Ehrenkodex zusätzlich zu bekräftigen.
Am zweiten Ausbildungstag haben auch die Observer der Nationalligastufe teilgenommen. Die Themen ‚Stellungsspiel’ und ‚Stockschlag’ wurden in gemeinsamen Gruppenarbeiten und Lektionen sehr intensiv diskutiert. Währenddem sich die Schiedsrichter mit dem früheren Schweizer Marathonrekordhalter Richi Umberg der Trainingsgestaltung widmeten und auch einen Lauftest absolvierten, machten sich die Observer Gedanken über Förderungsmassnahmen und Verbesserungen für die neue Saison. Natürlich fehlten auch ein Regelupdate und der Regeltest nicht. Erwartungsgemäss erfüllten alle Schiedsrichter auf Anhieb die geforderten Limiten.



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