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02.11.2018

NLA Männer | Spotlight

Kann der HCR die Siegesserie von Köniz stoppen?

1998 Zuschauer möchte Köniz am Sonntag in der Weissensteinhalle empfangen. Anlässlich des NLA-Spiels feiert der Meister sein 20-jähriges Jubiläum. Der Gegner heisst HC Rychenberg Winterthur. Nach vier Niederlagen in Folge streben die Winterthurer den ersten Erfolg seit Ende September an, Köniz hingegen will die Siegesserie fortsetzen.

Vor 20 Jahren wurde Floorball Köniz gegründet. Dieses Jubiläum feiert der Verein nun am nächsten Meisterschaftsspiel gegen den HC Rychenberg Winterthur. Das Ziel von Köniz ist, genauso viele Zuschauerinnen und Zuschauer in der Weissensteinhalle zu haben, wie das Gründungsjahr lautet: 1998. Dies wäre Rekord. Die Fans werden nicht nur während des Spiels unterhalten, sondern auch in den Pausen: Der Könizer Rapper ND Light präsentiert zum ersten Mal sein Lied, welches er Floorball Köniz widmet, und es gibt Interviews mit Gästen aus Politik und Sport.

Mit dem HC Rychenberg Winterthur empfängt Köniz den momentan Achten in der Meisterschaft. Die Formkurve der beiden Teams könnte nicht unterschiedlicher sein. Der HCR hat die letzten drei Meisterschaftspartien verloren und auch im Cup Achtelfinal am letzten Sonntag unterlagen die Winterthurer gegen Thun mit 5:7. Köniz hingegen reihte Sieg an Sieg und belegt in der Tabelle den dritten Rang, punktgleich mit dem SV Wiler-Ersigen. Nach den beiden Niederlagen zum Saisonauftakt gegen Tigers Langnau (9:6) und GC (1:3), ging der Meister immer als Gewinner vom Platz. Aber meist waren die Siege der Könizer sehr eng: Einzig gegen die Kloten-Dietlikon Jets (4:10) und gegen Zug im Cup (10:3) gewannen sie überlegen, sonst machte immer nur ein Tor den Unterschied aus. Der Trainer Jyri Korsman sieht noch viel Arbeit vor sich: im Spielaufbau, im Training, im Teamzusammenhalt. Gleich wie Korsman steht auch der Trainer des HCR, Jukka Kinnunen, erst seit dieser Saison an der Seitenlinie seines Teams. Deswegen ist er überzeugt, dass die jungen Spieler auf dem richtigen Weg sind, sein finnisch-schweizerisches Unihockey umzusetzen. Vielleicht gelingt den Winterthurer dies ja ausgerechnet gegen den Meister – an dessen 20-jährigen Jubiläumsfeier. 

Stimmen vor dem Spiel

Jyri Korsman, Trainer Floorball Köniz:

«Die zwei Niederlagen nach dem Sieg am Supercup waren genau das, was wir brauchten. Sie machten uns klar, was wir noch alles tun müssen, um in der NLA erfolgreich zu sein. Wir stehen erst am Anfang des Prozesses, dies zeigten auch die zuletzt knappen Resultate. Die Partie am Sonntag wird hart, die Spieler des HCR geben in jedem Match alles und sind in einer wirklich guten körperlichen Verfassung.»  

Jukka Kinnunen, Trainer HC Rychenberg Winterthur

«Nach der enttäuschenden Niederlage im Cup schauen wir nach vorne und konzentrierten uns auf die Trainings. Köniz ist eine gute Challenge für uns. Ich erwarte ein Spiel mit hoher Intensität. Wir haben eine junge Mannschaft und müssen probieren, 60 Minuten konstant zu spielen.»

Head-to-Head – letzte zwei Saisons: 2:2

Saison 2017/18: Floorball Köniz – HC Rychenberg Winterthur: 2:0

Saison 2016/17: Floorball Köniz – HC Rychenberg Winterthur: 0:2

Datum

Runde

Heim

Gast

Resultat

02.12.17

Rückrunde 2017/18

HC Rychenberg Winterthur

Floorball Köniz

4:8

22.09.17

Hinrunde 2017/18

Floorball Köniz

HC Rychenberg Winterthur

10:3

22.01.17

Rückrunde 2016/17

HC Rychenberg Winterthur

Floorball Köniz

5:4

22.10.16

Hinrunde 2016/17

Floorball Köniz

HC Rychenberg Winterthur

4:5

 

Statistiken – Qualifikation 2017/18

 

Floorball Köniz

HC Rychenberg Winterthur

Siege

17

11

Niederlagen

5

11

Anzahl Tore

176

137

Anzahl Gegentore

110

139

 

Man to watch

Jonne Junkkarinen (Floorball Köniz)

Für den Könizer Trainer Jyri Korsman könnte Jonne Junkkarinen der Schlüsselspieler der Saison werden. Der Linksausleger gewann vor zwei Jahren in Riga den Weltmeistertitel mit Finnland und absolvierte schon über 40 Länderspiele für die Nationalmannschaft. Zuletzt war er acht Jahre in der Salibandyliiga bei Happee. Mit seinen Teamkollegen wurde er 2014 finnischer Meister. Der 28-Jährige ist enorm schnell, kann das Spiel gut lesen und trifft auch bei hohem Tempo die richtigen Entscheidungen.

Foto: Markus Aeschimann

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