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11.11.2018

Nationalteams | Frauen A

A-Team unterliegt auch Tschechien

Lange sah es im letzten Match der Schweizer Frauen A-Nationalmannschaft nach dem ersten Sieg an der Euro Floorball Tour (EFT) in Neuenburg aus. Am Ende gewannen die Tschechen trotzdem mit 4:3. Für Corin Rüttimann war es das 100. Spiel im Schweizer Trikot.

Nach zwei Niederlagen gegen Finnland (5:8) und Schweden (2:7) wollte die Schweizer A-Nationalmannschaft im letzten Spiel an der EFT unbedingt gewinnen. Lange Zeit waren sie auch auf dem besten Weg dazu. Erstmals an diesem Turnier ging das Team von Rolf Kern in Führung. Seraina Ulber traf kurz vor der ersten Drittelspause zur 2:1-Führung. Nach dem Ausgleich der Tschechinnen (25.) gelang Michelle Wiki in der 39. Minute der erneute Führungstreffer. Dank einem Doppelschlag durch Michaela Mlejnková im dritten Abschnitt (43./45.) kehrten die Tschechinnen das Spiel aber noch und sorgten dafür, dass die Schweiz ohne Erfolgserlebnis an dieser EFT blieb.

Tina Leuenberger feiert Nati-Debüt

Im Spiel gegen Tschechien fruchtete weder die Massnahme auf zwei Linien umzustellen noch die Torhüterin gegen eine sechste Feldspielerin zu ersetzen. Der Ausgleichstreffer wollte nicht mehr gelingen. Captain Flurina Marti war dementsprechend enttäuscht: «Vor so einem lässigen Heimpublikum zu verlieren, tut natürlich weh.» Insgesamt hatten die Schweizerinnen aber auch Pech und beklagten im ganzen Spiel drei Pfostenschüsse, den letzten durch Wiki nur zwei Minuten vor Spielende. Einer der wenigen positiven Punkte im letzten Spiel: Die Torhüterin der Burgdorf Wizard Tina Leuenberger feierte mit 16 Paraden ein erfolgreiches Nationalmannschaftsdebüt.

«Am Spiel mit Ball arbeiten»

Die Schweizer A-Nati beendet damit die EFT in Neuenburg ohne Sieg. In allen drei Partien hatten die Schweizerinnen aber auch gute Phasen und deuteten ihre Können an. «Wir haben gute Sachen gezeigt, aber schlussendlich müssen wir uns auch an den Resultaten messen lassen», sprach Cheftrainer Rolf Kern Klartext. Kern bemängelte insbesondere die Spielkontrolle, die sein Team während des ganzen Turniers nur zu wenig an sich reissen konnte. Noch zu oft hätten sie falsche Entscheidungen getroffen. Kern: «Wir müssen in Zukunft vor allem am Spiel mit Ball arbeiten und uns fragen: Wie können wir das Spiel öffnen, wie können wir schnell auslösen, welche Positionen müssen wir dabei besetzen?»
Die Schweizerinnen haben nun ein Jahr Zeit, um an den Baustellen zu arbeiten. Vom 7.-12. Dezember findet dann die Weltmeisterschaft in Neuenburg statt.

Corin Rüttimann geehrt

Nach der Partie gab es immerhin einmal Grund zum Jubeln: Corin Rüttimann, ie Spielerin von Piranha Chur wurde für ihr 100. Länderspiel für die Schweiz geehrt. Sie ist damit erst die sechste Spielerin in der Schweiz, die in den exklusiven 100er-Club eintritt: Simone Berner kommt auf 127, Nathalie Stadelmann auf 124, Tanja Stella auf 109, Mirca Anderegg auf 106 und Michelle Wiki auf 104Länderspiele im Schweizer Trikot.


Schweiz – Tschechien 3:4 (2:1, 1:1, 0:2)

Salle de la Riveraine, Neuchâtel (SUI); 689 Zuschauer ; SR Juhani Kirves, Henrik Snellman (FIN)

Tore: 6. Beránková (Ratajová) 0:1. 10. Gerig (Rüttimann) 1:1. 20. Ulber (Wiki) 2:1. 25. Martináková (Enenkelová) 2:2.  39. Wiki (Rüttimann) 3:2. 43. Mlejnková (Beránková) 3:3. 45. Mlejnková (Ratajová) 3:4.

Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz, keine Strafen gegen Tschechien

Schweiz: Leuenberger; Mischler, Stella; Reinhard, Marti, Gredig, Frick; Luck; Gerig, Gämperli, Scheidegger; Wiki, Rüttimann, Ulber; Spichiger, Rossier, Zwinggi; Suter, Wyss.

Tschechien: Christianová, Jiráková, Beránková; Hermannová, Tožičková; Kotzurová, Koníčková; Kubišová, Urbánková, Ratajová; Řepková, Bočanová, Plášková; Hanzlíková, Martináková, Enenkelová; Pekárková, Krupnová, Mlejnková.

Bemerkungen: 27. Minute Penalty für Tschechien. Die Schweiz ab der 60. Minute ohne Torhüter. Flurina Marti (SUI) und Michaela Mlejnková (CZE) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

Fotos: Fabian Trees

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