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07.09.2019

Nationalteams | Männer A und U23

Zwei intensive Spiele gegen Top-Teams

Das Länderspiel zwischen der Schweiz und Tschechien verlief ausgeglichen – entsprechend lautete das Resultat 3:3. Deutlicher war das Spiel zwischen den beiden U23-Teams Finnland und Schweiz: 2:9 verlieren die Schweizer, wobei sie sich mit Strafen das Leben selber schwer machten.

Gerade einmal 42 Sekunden dauerte die Partie, da konnte das Schweizer Männer Nationalteam bereits erstmals jubeln. Tobias Studer traf bei seinem zweiten Länderspiel erstmals. Die Tschechen hatten mehr Mühe in die Partie hineinzukommen. Doch den Schweizern unterliefen immer wieder Fehler in der Auslösung, welche die Tschechen ausnutzen konnten. In der 19. Minute gelang den Tschechen der Ausgleich, aber noch vor der Pause stellte Tim Braillard die Führung wieder her. Der Start in das zweite Drittel glückte den Tschechen deutlich besser. In der 24. Minute konnten sie wiederum ausgleichen und sogar auf 3:2 erhöhen. Die Schweizer versuchten mit spielerischen Mitteln zu Chancen zu kommen. Dies gelang nur bedingt. Zwar konnten sie sich immer wieder Möglichkeiten herausspielen, vor dem Tor fehlte aber die Kaltblütigkeit. Die Tschechen wussten geduldig zu verteidigen. Zu schaffen machte den beiden Teams zudem der Boden. Dieser war klebrig, wodurch das Spiel eher langsam war. «Schon zu guten alten Matthias-Hofbauer-Zeiten gab es bessere Böden wie heute», sagt Nicola Bischofberger, Best-Player, schmunzelnd.

Faires Unentschieden

David Jansson sagte vor der Reise nach Polen, dass das Team neue Sachen ausprobieren will. Etwas Neues war, dass er den Torhüter Patrick Eder mit einem sechsten Feldspieler ersetzte. So glich Studer in der 42. Minute in Überzahl aus. Beim 3:3 blieb es bis zum Schluss. Ein Unentschieden, welches das Spiel gut widerspiegelte.

Im Penaltyschiessen traf dann nur Michael Schiess für die Schweiz, die anderen Schützen blieben erfolgslos, so gewannen schlussendlich die Tschechen. «Wir müssen uns mehr gute Torchancen herausarbeiten», so Bischofberger. «Ausserdem müssen wir taktisch cleverer spielen, den Ball mehr laufen lassen und die Tschechen in die Defensive zwingen.» Morgen Sonntag um 9.00 Uhr steht für das Team von David Jansson das letzte Spiel am Polish Open gegen die Slowakei an.

Fünf Strafen in Unterzahl

Um die gleiche Zeit steht auch die U23-Nati morgen im Einsatz am 4-Nations-Turnier in Lettland (8.00 Uhr Schweizer Zeit). Für sie gilt es, die heutige 2:9-Niederlage gegen Finnland möglichst rasch zu vergessen. Zum Verhängnis wurde eine fünf Minuten Strafe gleich zu Beginn. Die Finnen zogen so auf 4:1 davon. «Im fünf gegen fünf konnten wir nicht schlecht dagegenhalten», meint Simon Laubscher nach dem Spiel. «Wir haben ihnen zwei/drei Tore geschenkt und hatten Chancen, die wir hätten machen müssen. Aber der Hauptgrund für die Niederlage waren sicher die Strafen», so der Captain. Insgesamt erhielten die Schweizer fünf Tore in Unterzahl.

Morgen wartet mit Estland wieder ein A-Team auf die U23 von Simon Linder. «Wir dürfen sie nicht unterschätzen. Ähnlich wie die Letten werden sie physisch bereit sein und alles geben. Wir wissen aber, dass wir taktisch besser sind», so Laubscher. Können sie diesen Vorteil auszunutzen, so sollte ein Sieg zum Abschluss des Turniers drin liegen.  


Schweiz – Tschechien 3:3 (2:1, 0:2, 1:0)

OKiS Arena, Zielonka (POL); 187 Zuschauer; SR Bartosz Burek, Wojciech Czarnecki (POL)

Tore: 1. Studer (Braillard) 1:0. 19. Benes (Rypar) 1:1. 20. Braillard 2:1. 24. Sebek (Tokos) 2:2. 26. Delong (Panek) 2:3. 42. Studer (Berry, die Schweiz mit einem Mann mehr) 3:3.

Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz, keine Strafe gegen Tschechien

Schweiz: Eder; Berry, Graf; Bürki, Bischofberger; Tromm, Hutzli; Heller; Studer, Braillard, Zaugg; Laely, Ch. Meier, Känzig; Mendelin, Engel, Schiess; Maurer, Riedi

Tschechien: Binder; Sesulka, Jendrisak; Vitovec, Rypar; Besta, Panek; Sebek, Tokos, Novak; Langer, Nemecek, Benes; Brauer, Sebesta, Delong; Sindelar, Sindler, Prazan

Bemerkungen: Nicola Bischofberger (SUI) und Josef Rypar (CZE) als beste Spieler ausgezeichnet. Tschechien gewinnt das anschliessende Penaltyschiessen


Finnland U23 – Schweiz U23 9:2 (5:1, 2:0, 2:1)

Vidzemes OC, Valmiera (LAT), 213 Zuschauer; SR Martins Larinovs, Aivars Malins (FIN)

Tore: 5. Sikkinen (Ukkonen; Ausschluss M. Mock) 1:0. 5.01 Jalo (Kovanen, Ausschluss M. Mock) 2:0. 5.38 Alder (Ausschluss M. Mock) 2:1. 6.16 Kinnunen (Laakso, Ausschluss M. Mock) 3:1. 6.51 Ukkonen (Söderling, Ausschluss M. Mock) 4:1. 15. Jalo (Sipronen) 5:1. 21. Helin (Salmi) 6:1. 22. Makinen (Laakso) 7:1. 46. Helin (Söderling, Ausschluss Laubscher) 8:1. 48. Helin (Söderling) 9:1. 54. Wenk (Rentsch) 9:2.

Strafen: 4x2 Minuten gegen Finnland, 1x5 Minuten und 2x2 Minuten gegen die Schweiz

Finnland U23: Laakso; Sikkinen, Tykkylainen, Ukkonen, Laine, Makinen, Söderling; Akola, Helin, Salmi; Jalo, Sipronen, Kinnunen; Kovanen, Salminen, Laakso; Wikstedt, Rantala

Schweiz U23: Menétrey; Ziehli, M. Mock; Conrad, Klauenbösch; Strohl, Braillard; Jung, Hurni; Rentsch, Laubscher, Wenk; Steiner, Alder, Gfeller; Mutter, Conzett, Ruh; T. Mock

Bemerkungen: Kevin Söderling (FIN) und Florian Wenk (SUI) als beste Spieler ausgezeichnet.

 

Polish Open

 

4-Nations-Turnier

 

Sonntag, 8.9.

9.00 Uhr

Schweiz - Slowakei

9.00 (OESZ) - 8.00 Uhr Schweizer Zeit

Schweiz U23 - Estland

Erfahre hier, wie du die Spiele live mitverfolgen kannst.

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