Sportwetten: Was auf den ersten Blick wie ein Spiel wirkt, kann ernste Folgen haben. Für Athlet*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen und Funktionär*innen gelten deshalb besondere Regeln, um Fairness, Glaubwürdigkeit und Integrität des Unihockeys zu schützen.
Durch die 2014 in Magglingen unterzeichnete Konvention des Europarates gegen die Manipulation von Sportwettkämpfen, hat sich die Schweiz auch gegenüber den internationalen Partnern zur Zusammenarbeit und der Implementierung konkreter Massnahmen verpflichtet. Wettkampfmanipulation ist als Ethikverstoss im Ethik-Statut des Schweizer Sports verankert (Art. 2.3.3). Als Mitgliedsorganisation von Swiss Olympic, untersteht Swiss Unihockey (und seine Mitglieder und Vereine) dem Ethik-Statut.
Auszug aus dem Ethik-Statut (2025):
«Als unsportliches Verhalten im Sinne der Wettkampfmanipulation gilt, wer als Teilnehmerin oder als Teilnehmer eines Wettkampfes unabhängig von ihrer oder seiner Funktion in diesem Wettkampf mit Dritten Absprachen trifft, die auf eine unlautere Veränderung des Ergebnisses des Wettkampfes abzielen, um die Unvorhersehbarkeit des Wettkampfs ganz oder teilweise in der Absicht aufzuheben, um für sich oder für andere einen ungerechtfertigten Vorteil zu erlangen.»
Als unsportliches Verhalten im Sinne der Wettkampfmanipulation gilt ebenfalls, wenn eine Person:
Im Merkblatt findest du wichtige Hinweise, wie du dich und die Integrität des Schweizer Unihockeys schützt.