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Anforderungen G2-Schiedsrichter*innen

Kriterien

Leistung auf dem Feld
Bei Beurteilungen durch die Observation müssen die Erwartungen gemäss Blatt “Erwartungen der Observation an die Schiedsrichter” erfüllen.

Einsatzverfügbarkeit
Verfügbarkeit an mindestens 75% der Tage, an denen Meisterschafts- oder Cupspiele stattfinden.
Mindestens 9 Spiele während der regulären Saison leiten.

Teilnahme an Ausbildungsanlässen
Teilnahme am jährlichen G2-Schiedsrichterkurs (bei begründeten Abwesenheiten werden Ersatzanforderungen definiert).
Die Meetings während der Saison sollten besucht werden.

Sprachkenntnisse
Die unihockey- und regeltechnischen Fachbegriffe in den Sprachen der Teams kennen und anwenden.

Selbstständige Weiterbildung
Von Schiedsrichtern mit der Qualifikation G2 wird erwartet, dass sie sich konstant selbstständig weiterbilden durch

  • Leitung von Trainingsspielen.

Beobachtung von und Erfahrungsaustausch mit anderen Schiedsrichtern.

Verhaltenskodex

Allgemeines Verhalten

  • Die Schiedsrichter sind Verbandsvertreter und verhalten sich vorbildlich und verbandsloyal.
  • Die Schiedsrichter stehen für einen doping- und suchtfreien Sport ein.

(insbesondere Verzicht auf Alkoholika und Tabakwaren am Einsatzort)

  • Die Schiedsrichter unterstützen sich gegenseitig

 Kommunikation

  • Schiedsrichter äussern sich nie negativ über Schiedsrichterleistungen von Kollegen.
  • Schiedsrichter geben nie Auskunft über zukünftige Einsatzaufgebote.
  • Schiedsrichter sind zu sachlichen/konstruktiven Gesprächen bezüglich ihrer Leistung bereit.
  • Schiedsrichter äussern sich gegenüber den Medien vorsichtig und überlegt. (bei Unklarheit Rücksprache mit SK)
  • Die Schiedsrichter halten in der Kommunikation mit Verbands-internen sowie Verbands-externen Stellen den „Dienstweg“ ein, d.h. ihre erste Anlaufstelle ist stets die G2-Teamleitung.                                                                                                                          

Verhalten vor, während und nach dem Spiel

  • Die Schiedsrichter treffen spätestens 75 Minuten vor Spielbeginn in der Halle ein.
  • Die Schiedsrichter führen vor dem Spiel ein zeitgemässes Warm-up durch. Dieses findet im Freien und ausserhalb des Kontaktbereiches der Teams statt.
  • Die Schiedsrichter bemühen sich den Spielfluss nicht zu hemmen. Sie halten Diskussionen während dem Spiel kurz.
  • Diskussionen in den Drittelspausen sowie nach dem Spiel werden im Garderobentrakt geführt.
  • Gespräche über die gezeigte Leistung werden frühstens 15 Minuten nach Spielende geführt.
  • Bei Ehrungen oder Pokalübergaben halten sich die Schiedsrichter vor dem Spielsekretariat auf.            

Ausrüstung, Bekleidung

  • Der Trainingsanzug der Schiedsrichter ist identischen und vereinsneutral.
  • Beim Meeting vor dem Spiel und beim Aufwärmen wird der Trainingsanzug getragen.
  • Beim Kontrollieren der Tore tragen die Schiedsrichter die offiziellen Schiedsrichter Tenues
  • Beim Einlauf der Teams tragen die Schiedsrichter die offiziellen Schiedsrichter Tenues
  • Während des Spiels tragen die Schiedsrichter die offiziellen Schiedsrichter Tenues wobei sich diese in der Farbe deutlich von den Tenues der Teams unterscheiden müssen.
  • Bei Ehrungen oder Pokalübergaben im Anschluss an das Spiel tragen die Schiedsrichter die offiziellen Schiedsrichter Tenues

Kontroll- und Rapportierungspflichten

Die Kontroll- und Rapportierungspflichten sind in den E-Learnings festgehalten.

Entschädigungen

Es gelten die Tarife gemäss dem Reglement «Tarife, Gebühren, Bussen-Ordnung». Die aktuelle Ausgabe findet ihr im Downloadcenter auf der Homepage von swiss unihockey unter «Verband» im Bereich «Statuten/Strategie/Reglemente».

Auszahlung der SR-Entschädigung

  • G1/G2/G3-Schiedsrichter*innen erhalten die SR-Entschädigung für alle Spiele ausser für die Cupspiele von swiss unihockey (Ausnahme Cupfinal: Vom Organisator/swiss unihockey). Dazu verwenden sie das spezielle Abrechnungsformular für die Spiele G1/G2/G3 und stellen dieses der Geschäftsstelle von swiss unihockey monatlich zu (finanzen(at)swissunihockey.ch).
  • Bei Cupspielen muss der veranstaltende Verein den Schiedsrichter*innen die Spielleitungsentschädigung, die Reisespesen sowie die Verpflegungsentschädigung am Meeting vor dem Spiel bar ausbezahlen.
  • Ausnahme: Bei Cupspielen (Gross- und Kleinfeld) bis und mit 1/16-Final wird die SR-Entschädigung (Spielleitungsentschädigung, Reisespesen, Verpflegungsentschädigung) je zur Hälfte von beiden Teams bezahlt. Ab 1/8-Finals werden die gesamten Spesen vom Heimteam bezahlt (Cupfinal: Entschädigung ist vom Organisator/swiss unihockey mit separatem Spesenformular einzufordern).
  • Eine allfällige Übernachtungsentschädigung müssen die Schiedsrichter*innen vorgängig bei der Geschäftsstelle von swiss unihockey beantragen und danach mit dem offiziellen Spesenformular geltend machen.
  • Der Verband ist ebenfalls zuständig für die Bezahlung der SR-Entschädigung für Trainingsspiele der Nationalteams und Regionalauswahlen.
  • Im Falle von kurzfristig ausgefallenen Spielen steht den Schiedsrichter*innen – sofern sie zum Spielort angereist sind – die normale SR-Entschädigung zu, d. h. als hätten die Spiele stattgefunden.
  • Auf dem Grossfeld gilt eine neue Handhabung zur Spesenabrechnung. Wenn G1-G3-Schiedsrichter*innen Spiele in Ligen leiten, die nicht zu den Qualistufen G1-G3 gehören, werden die Spesen direkt beim Veranstalter und nicht via Spesenformular abgerechnet. Diese Änderung wird also nur dann relevant, wenn Schiedsrichter*innen Spiele der Breitenstufen übernehmen.

 

Administratives

  • Erhält ein*e Schiedsrichter*in im Kalenderjahr mehr als CHF 2'300.— (SR-Entschädigung), werden AHV + ALV abgerechnet. Diese Sozialabzüge übernimmt swiss unihockey.
  • Im Lohnausweis werden CHF 400.- als Pauschalspesen ausgewiesen
  • Jede*r Schiedsrichter*in verwendet das spezielle Abrechnungsformular (Excel) und sendet dieses 1x pro Monat (bis spätestens dem 20.) ausgefüllt per Mail an: finanzen(at)swissunihockey.ch
  • Da swiss unihockey das Rechnungsjahr Ende Jahr abschliesst, darf nicht jahresübergreifend
    abgerechnet werden, d.h. Einsätze von verschiedenen Jahren dürfen nicht mit dem gleichen Blatt
    eingereicht werden.
  • Sämtliche Spesen eines Jahres müssen nach dem letzten Einsatz des Kalenderjahres (spätestens bis am 20. Dezember) eingereicht werden.

Sponsoren und Partner

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